#53 Melissa Solano Marchini: Was macht unseren Stoffwechsel wirklich gesund?
Shownotes
Was bedeutet es eigentlich, metabolisch gesund zu sein? Körpergewicht und BMI liefern darauf nur einen Teil der Antwort. Denn auch Menschen mit Übergewicht können ein vergleichsweise geringes Risiko für kardiometabolische Erkrankungen haben – während normalgewichtige Menschen durchaus erhöhte Risikofaktoren aufweisen können. Genau an diesem Punkt setzt die Forschung von Melissa Salerno Mardini an.
Melissa blieb nach ihrem Masterstudium für ihre Promotion am Institut für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung des UKSH – und hat diese im Juli erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Entzündungsprozessen und oxidativem Stress und untersucht, welche Rolle sie für unterschiedliche metabolische Phänotypen und die Entstehung chronischer Erkrankungen spielen. Dabei schaut sie auch darauf, welchen Einfluss Ernährung, körperliche Aktivität und das Mikrobiom haben können. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Ernährungswissenschaft eigentlich alles umfasst und warum Melissas Promotion weit über klassische Ernährungsfragen hinausgeht. Wir klären, was hinter Begriffen wie oxidativem Stress, Biomarkern und kardiometabolischen Erkrankungen steckt – und wie sich aus epidemiologischen Daten, klinischen Studien und Laborarbeit Erkenntnisse über Prozesse gewinnen lassen, die in unserem Körper ablaufen.
Melissa nimmt uns aber auch mit hinter die Kulissen ihrer Promotion. Drei unterschiedliche Forschungsprojekte bedeuteten für sie drei ziemlich unterschiedliche Arbeitswelten: Proband*innen rekrutieren und betreuen, Blutproben verarbeiten, im Labor experimentieren, große Datensätze analysieren und schließlich Manuskripte schreiben. Ihr Promotionsalltag veränderte sich dadurch über die Jahre immer wieder grundlegend.
Und nicht alles verlief so, wie es zu Beginn geplant war. Melissa erzählt sehr offen davon, wie frustrierend solche Phasen sein können – und warum negative Ergebnisse in der Wissenschaft trotzdem Ergebnisse sind, auch wenn sie im gegenwärtigen Publikationssystem deutlich weniger sichtbar werden. Dabei wird das Gespräch auch persönlich: Was macht es mit einem, wenn sich die eigene Arbeit über Monate oder Jahre nicht so entwickelt wie erhofft? Wie trennt man die eigene wissenschaftliche Leistung vom eigenen Selbstbild? Und wie findet man nach einer Promotion heraus, welcher Weg eigentlich als Nächstes kommen soll? Melissa spricht über Zweifel während ihrer Promotionszeit und darüber, warum für sie heute sowohl weitere Forschung als auch Industrie und Wissenschaftskommunikation denkbare Wege sind. Shownotes:
Wissenschaftskommunikation am Graduiertenzentrum: https://www.gz.uni-kiel.de/de/young-scientist-in-society/wissenschaftskommunikation https://bsky.app/profile/gcscicom.bsky.social
Zu Gast: Melissa Solano Marchini: https://www.linkedin.com/in/melissa-solano-marchini/ https://www.uksh.de/diabetologie-kiel/Wir+über+uns/Team.html https://www.precisionmedicine.de/en/persons/solano-marchini-melissa-72737 https://www.researchgate.net/scientific-contributions/M-Solano-Marchini-2279505084
Institut für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung, UKSH: https://www.uksh.de/diabetologie-kiel/ GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel: https://www.geomar.de
Kaleidoscope Dialogues: https://www.kaleidoscopedialogues.com/ https://www.graduiertenzentrum.uni-kiel.de/en/science-dialogue/kaleidoscope-dialogues
Night of the Profs: https://www.wissenschafftzukunft-kiel.de/de/science_comes_to_town/night.php
Leitlinien zur guten Wissenschaftskommunikation: https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/leitlinien-zur-guten-wissenschafts-pr/
Science Show: https://www.scienceshow.uni-kiel.de/de/herzlich-willkommen
Produktion: livin studios: https://livinstudios.de
Transkript anzeigen
00:00:31: Hallo und moin.
00:00:33: moin hier bei Let's Talk Science zu unserem, ja, letztem Gast.
00:00:41: Unser letzten Doktor Anden in diesem Jahr bevor wir dann mit einer Spezialfolge beziehungsweise mit zwei Spezial folgen das Ja beenden.
00:00:51: Ich freue mich sehr, dass du heute hier die Zeit hast und zu Gast bist.
00:00:56: Vielleicht nochmal für alle, die neu einschalten oder schon eine ganze Weile nicht mehr eingeschaltet haben!
00:01:03: Wir sind hier in einem Podcast vom Graduiertenzentrum Und wir laden grundsätzlich DoktorandInnen in ihrer Promotionszeit ein.
00:01:13: Alle, die in irgendeiner Form entweder direkt bei der Christian Albrechts Universität promovieren oder aber wie sagt man das?
00:01:23: In einem Misch-Anstellungsverhältnis ist wahrscheinlich sehr umgangssprachlich beschrieben.
00:01:28: Aber ihr versteht daraus was ich meine!
00:01:30: Ich glaube genau so einen Fall haben wir auf jeden Fall heute hier auch.
00:01:33: Du wirst uns gleich mehr erzählen.
00:01:35: Und in
00:01:36: diesen Folgen, die wir miteinander erleben geht es einmal darum mehr über euch und eure Promotion.
00:01:43: Die Forschung dahinter zu erfahren!
00:01:45: Und natürlich als Schwerpunkt auch des graduierten Zentrums uns mit Wissenschaftskommunikationen zu beschäftigen.
00:01:52: Und die benannten Spezialfolgen dienen dann dazu euch ein bisschen einen Ausblick zu geben wo man beruflich landen kann, wenn man sich für einen Weg in die Wissenschaftskommunikation sozusagen... Wenn man sich dafür entscheidet.
00:02:07: Jetzt werden viele vielleicht gleich sagen naja selbst in der Promotion betreibe ich doch Wissenschaftskommunikation.
00:02:12: das ist natürlich korrekt aber wir haben dann den Fokus
00:02:17: explizit
00:02:18: auf externe Wissenschaftskomunikations.
00:02:21: Jetzt ein wenig zum Podcast.
00:02:22: jetzt zu dir.
00:02:24: Vielleicht magst du dich
00:02:26: einmal vorstellen,
00:02:27: wer bist Du und in welchem Fachbereich promovierst du?
00:02:33: Hallo.
00:02:33: Hallo!
00:02:36: Ich bin Melissa Solano-Marcini, komme aus Costa Rica und ich wohne im Kiel seit im Jahr zwei Tausendundzwanzig.
00:02:43: Also genau mit dem Covid bin ich auch gekommen zuerst um ein Masterstudium hier zu machen und gleich nach dem Master habe ich auch mit der Promotion angefangen.
00:02:54: Ich promoviere ihn, oder habe ich schon promoviert.
00:02:56: Bin ich hier ganz freischfertig in Juli?
00:03:00: In Ernstwissenschaft und ich hab meine Promotion im Institut für Diabetologie und klinische Stoffwechsel in UKSH gemacht.
00:03:11: Ja auf jeden Fall nochmal Gratulation dazu!
00:03:14: Dankeschön!
00:03:15: In den Show Notes schreibe ich dann auf jeden fall schon Doktoren mit rein.
00:03:22: Danke, danke.
00:03:23: Ein Titel
00:03:25: hat ein paar grauen Haaren gekostet.
00:03:30: Ja also du hast schon gesagt bist quasi zum Master hierher Und dann bist du auch hier zur Promotion geblieben.
00:03:36: Das ist natürlich für viele, die vielleicht gerade an dem Moment sind wo sie sagen ich stecke im Master, promoviere ich Oma, promovee ich nicht immer.
00:03:45: ganz spannend wie kommt ihr zu euren Promotionsstellen?
00:03:48: Wir haben natürlich hier im Podcast schon die verschiedensten Geschichten gehabt.
00:03:52: von Ich habe gar keine Anstellung bekommen Aber ich hatte einfach Bock auf Promovieren.
00:03:58: Ich weiß Ulrich Hoffmann, der Doktorand aus den letzten zwei Folgen beispielsweise ist gar nicht über die Uni angestellt sondern hat eben einfach Lust auf Promowieren.
00:04:11: und wie war es bei dir?
00:04:13: War das eine ausgeschriebene Stelle?
00:04:14: Hat sich das aus deinem Masterarbeitsthema vielleicht sogar schon ergeben?
00:04:19: Ja!
00:04:20: Das war tatsächlich mein zweiter Gutachter von denn Masterarbeit hatte ein Projekt zusammen mit Geumar, da war tatsächlich eine Stelle für einen Postdoc.
00:04:32: Ich habe in der Seite keine Postdoc, also keine Person die so alle Bedingungen hatten vor der Postdoc-Stelle.
00:04:41: Er hat gesagt ja vielleicht können wir das einfach in einer Digitalstelle umwandeln und das war es tatsächlich auch für dich.
00:04:48: Und so war das!
00:04:49: Also ich hatte die Idee, ich wollte promovieren komplett sicher.
00:04:55: Ich habe so Stellen geguckt, was wollte ich genau machen?
00:05:00: So ein bisschen in Kiel aber auch außerhalb von Kiel und das hat sie auch in einem Moment ergehen dass für mich tatsächlich ganz gut war weil ich wollte ja hab ich außerhalb vom Kind auch geguckt aber ich wollte nicht unbedingt umziehen.
00:05:15: Das hat gut geklappt.
00:05:17: also Sie konnten die Stelle von einer Postogestelle in eine Promotionstelle umwandeln Und dann habe ich angefangen und das war gleich nach die Abgabe von meiner Masterarbeit.
00:05:29: Also es ist auch ganz, muss man sagen, hatte ich ja auch so Glück gehabt dass sie in den Moment auch gut gepasst
00:05:36: hat.
00:05:38: Das war wie gesagt ein zweiter Gutaktor für meine Masterarbeit aber er war auch mein Chef während der Master.
00:05:48: Ich habe hier in Okazaos auch in den Ernaumsteam gearbeitet.
00:05:55: Da ist man auch in die Klinik und dann betreut man Patienten, das hatte ich auch vorher in Costa Rica gemacht.
00:06:03: Und er war auch der Leiter von dieser Gruppe.
00:06:06: Dann wusste er schon wie ich arbeite und dann hat er gesagt ja also hier wurde gut passen und wir konnten einfach gucken ob wir das einfach wechseln können.
00:06:18: Ja, kannst du bei uns promovieren.
00:06:20: Und so habe ich das angefangen!
00:06:23: Ja also ich stelle mir das total wertschätzend und auch noch mal wie so ein Motivationsschub vor wenn man quasi durch die Masterarbeit so ein bisschen das Angebot bekommt hey möchtest Du nicht weitermachen?
00:06:35: Das zeigt ja auf jeden Fall dass da Leute sind die sagen Da steckt irgendwo mehr Talent für Forschung auf jeden Fall dahinter.
00:06:44: Und wir gucken auch, wie wir es möglich machen gerade wenn man sagt okay die Stelle so gab's noch nicht aber wir schauen mal ob es nicht irgendwie doch möglich ist.
00:06:52: das gibt einem ja ein richtig wohligen Staat.
00:06:56: ich habe jetzt direkt zwei Fragen und zwar haben wir schon sehr lange Keine Doktorandin, keine Doktoranden hier im Podcast mehr zu Gast gab.
00:07:06: Die quasi über das UKSH promoviert haben und du hast es schon erwähnt?
00:07:11: Du warst ja auf jeden Fall auch im Patientinnenkontakt.
00:07:14: Wie können wir uns das vorstellen?
00:07:16: viele die ja an der Uni angestellt sind Haben noch irgendwie ein Lehranteil oder haben Aufgaben die sie fürs Institut noch miterledigen müssen.
00:07:25: wie Können wir uns deine Promotionszeit vorstellen?
00:07:28: weil meist funktioniert Es nicht dass man in der Promotion Nur forscht, forscht und schon gar nicht nur an der eigenen Promotion sondern mindestens noch an zwei drei weiteren Projekten.
00:07:38: Wie war das bei dir?
00:07:40: Ich hatte
00:07:40: viele Projekte.
00:07:43: Ich habe das auch selbst, denke ich, gesucht dass ich auch unterschiedliche Sachen ausprobieren könnte.
00:07:50: aber bei uns ist also wir müssen keine Lehre machen aber doch Studenten betreuen.
00:07:56: hier in La Voz zum Beispiel Bachelor oder Master Student haben habe ich betreut Und das ist vor allem so diese leere Ausgabe, die man macht.
00:08:07: Man hat aber auch Projekte in denen man hilft – also Forschungsprojekte, die vielleicht nicht per se in deine Promotion geworden sind.
00:08:16: Aber sie sind einfach Teil von den Ausgaben, die ich machen muss.
00:08:21: Ich muss das auch sagen.
00:08:23: Irgendwie nutzt man diese Projekten auch in der Promotion.
00:08:29: Irgendeine Teil einer Erkenntnis oder vielleicht bist du auch Teil von einer Publikation.
00:08:34: Also das ist nicht eine von deinen Publikasionen sein als erste Autorin, aber ja, bist du auf jeden Fall... also wird es auch anerkannt, kann ich sagen?
00:08:47: Genau!
00:08:48: Aber ja, also du wirst auch ein Teil von anderen Studien.
00:08:51: Also zum Beispiel hier läuft dann jetzt Läufelstudien über Medikamenten, da kannst du auch vielleicht mitmachen.
00:08:59: Also manchmal brauchen sie, dass du vielleicht ein paar Daten analysierst oder ein paar Grafiken herstellst für deine Präsentation.
00:09:09: Oder ich habe mein Projekt Spaß zu sammeln mit Geumar und das war viel Organisation vor die klinische Studie per se also viel Logistik, die nicht per se forschen ist, so rein administrative Arbeit Und das kommt auch noch dazu.
00:09:30: Man hat nicht so wie in die Uni, vielleicht dass man im Seminar teilnimmt oder so.
00:09:36: aber man hat auch viele Projekte wo man auch mithelfen kann.
00:09:41: Ich glaube ich sage immer... In der externen Wissenschaftskommunikation sollten wir auch viel mehr darüber reden, wie der Alltag von Wissenschaftlern aussieht.
00:09:51: Weil es glaube ich ein bisschen noch mehr Gespür dafür gibt dass es nicht nur Laborkittel an und Reagenzgläschen schwenken jetzt mal pauschal superklischeehaft beschrieben ist sondern das es ganz viele Aufgaben gibt, dass es entweder die Lehre sein kann oder die Betreuung von Studentinnen oder eben auch administrative Sachen Teilweise ja auch Anträge stellen für Fördergelder.
00:10:15: Also unheimlich viel, unheimlig viel ja auch was Zeit irgendwo frisst, was dann nicht an Zeit für die reine Forschung da ist, was ja das Kapazitätsmanagement auch so herausfordernd macht.
00:10:28: ich glaube mindestens für alle die in der Promotion sind weil sie dann quasi das erste Mal sehen wie viele Aufgaben tatsächlich doch Wissenschaftlerinn noch zusätzlich haben Aber auch darüber hinaus.
00:10:41: Also, ich hätte jetzt fast gedacht dass es sogar ein Gewinn für die eigene Forschung ist weil man ja eben noch links und rechts bei anderen Projekten mit reingucken kann und wie du's schon beschreibst.
00:10:53: Man nimmt irgendwie dann doch aus der einen Erkenntnis oder vielleicht nochmal mit dem anderen Blickwinkel auf eine andere Thematik Nicht bewusst vielleicht immer, aber mindestens unterbewusst etwas mit und guckt vielleicht noch mal anders auf seine Fragestellung oder auf die Ergebnisse, die man für sich eigentlich generieren konnte.
00:11:11: Und vergleicht ja automatisch.
00:11:13: Ja, ich glaube auch wie man zukünftig die Sachen anders oder verbessern könnte.
00:11:20: Also das auf jeden Fall... Man kriegt es nicht besser überblickt.
00:11:25: Es ist Zeit aus!
00:11:26: Auswendig auf jeden Fall, aber es ist auch gut wenn man sieht was für Projekte die anderen Personen haben in der Gruppe und das... Ja.
00:11:35: Das ist auch ganz gut ja?
00:11:36: Glaub ich!
00:11:37: Genau meine zweite Frage zieht noch mal darauf ab dass in der Ich meine sogar zweiten oder dritten also ganz ganz ganz am Anfang unserer Podcast Reihe hatten wir zuletzt jemanden aus den Ernährungswissenschaften hier zu Gast.
00:11:52: das heißt viele auf dem Campus wissen vielleicht nicht unbedingt, worum es ist.
00:11:58: Naja also ich glaube wir können uns alle etwas drunter vorstellen.
00:12:01: aber vielleicht magst du uns grundsätzlich nochmal erzählen was können wir uns unter Ernährungswissenschaften vorstellen und dann vielleicht biegen wir schon mal mit deinem Schwerpunktthema langsam in deine Promotion ab?
00:12:16: Also ich wurde dann in einer Ausbissenschaft beschreiben so als die Studie von das ist der Effekt von unterschriebener Lebensmittel auf dem Körper, also wenn man so um eine Ernährung spricht und dann vielleicht ist das die Definition ein bisschen sehr kleines.
00:12:32: Weil Ernährungsbissenschaft kann auch einfach sein für Lebensmittelwissenschaften.
00:12:39: Also was sind den Lebensmitteln?
00:12:42: Was ist denn Inhalt?
00:12:43: Welche Substanzen sehen ihn?
00:12:45: Weil es nicht ein Apfel zum Beispiel.
00:12:48: Und dann sprechen wir jetzt nicht über unterschiedliche Nährstoffe Mikromachronärstoffe aber auch andere funktionelle Komponenten.
00:12:59: Jetzt fällt mir ein Polyphenon zum Beispiel, Antioxidantien.
00:13:03: also ja und das ist in der Ernährungswissenschaft kann man so unterschiedliche Richtungen gehen.
00:13:11: einerseits hast du also Lebensmittel die Studien per se von den Lebensmitteln wie man Lebensmittel produziert zum Beispiel.
00:13:19: Und auch was ist die Zusammensetzung von dieser Lebensmittel?
00:13:24: Die klinische Teil, das ist der Teil die ich in der... also sagen wir mal promoviert habe.
00:13:31: Was ist der Effekt von dieser Lebensmittel auf dem Körper?
00:13:35: So wurde ich das beschreiben.
00:13:36: Ja!
00:13:37: Das ist keine Beschreibung vom Buch aber so ist...
00:13:42: Aber ich glaube so können uns alle nochmal kompleter was drunter vorstellen.
00:13:45: Es ist ja auf jeden Fall unheimlich interdisziplinär und ich meine wenn ich mich richtig erinnere Das damals, also es ist eben schon mindestens vier Jahre her in der Folge der Doktoran zu abbaubaren und deutlich gesünderen und nachhaltigeren Verpackungen von Lebensmitteln geforscht
00:14:08: hatte.
00:14:09: Also auch das kann dazugehören?
00:14:10: Ja!
00:14:11: Und auch wenn man vielleicht, wenn ich noch eine Richtung erinnern kann, man kann auch so Richtung Politik gehen.
00:14:21: Lebensmittel-Sicherheit und mir fällt jetzt das Wort auf Deutsch nicht, Access.
00:14:26: Zugang?
00:14:27: Zu Lebensmitteln für unterschiedliche Personen und ja also es ist sehr breit.
00:14:33: Ja
00:14:33: alleine wenn man über die Zuckersteuer nachdenkt hätte ich gedacht da werden auch Beraterinnen dabei sein die genau sagen oder finde ich dass wir alle wissen dass Zucker nicht gesund ist?
00:14:43: aber das und das versteckt sich eben diese versteckten Zucker worüber es dann auch immer noch geht.
00:14:50: Jetzt aber zu dir.
00:14:52: Du hast also klar einen medizinischen Schwerpunkt gewählt, wozu hast du denn promoviert?
00:14:59: Ja und ich habe dann meine Promotion nicht per se in Ernährungswissenschaften gemacht.
00:15:05: Also ich hab doch einen Teil von der Ernährungswissenschaft analysend gemacht oder hätte auch Ernährunsanalysen gemacht Aber meinen Schwerdpunkt war Entzundun- und oxidative Stress um Biomarker für diese Entzündungen, also für dieses Weihprozess.
00:15:20: Und was ich angeguckt habe, ist bis in diese Prozesse in den Körper und dann in unterschiedliche Art von metabolischen Phänotypen.
00:15:30: Habe ich das genannt?
00:15:32: Zum Beispiel man sieht dass es gibt Personen... Also normalerweise geht man zum Arzt sondern guckt mal also wie gesund oder ungesund bist du um welches deine Risiko für unterschiedliche Krankheiten vor allem katholische Krankheiten.
00:15:49: Hauptfaktoren, die zeigen dass du eine Risiko hast ist deine Gewicht.
00:15:53: Also bist du ubergewichtig oder bist du normal gewichtig?
00:16:03: Diese Klassifizierung ist einfach sehr schwarzweiß und wenn man in die Klinik geht dann hast du tatsächlich Personen mit zum Beispiel Ubergewicht nicht so viel Risiko haben für eine cardiovasculare Krankheit und Personen mit normalen Gewicht, die ganz viel Risico haben.
00:16:20: Und dann habe ich angeguckt okay wer wissen ja es gibt sie sehr unterschiedliche Phänotypen wie und warum gibts diese Unterschritt zwischen den Phänotipen?
00:16:30: Und da gibt's viele anborden.
00:16:32: also es gibt viele Unterschritten.
00:16:34: aber ich hab mich fokussiert auf dieses Myprozess in Zundern und oxidative Stress und geguckt welche Signalen, also dann von den Sonnen- und Oxidiatil Stress habe ich unterschiedliche Signalen geguckt.
00:16:49: Und dann vergleichen wir sich unterschreiten zwischen den Phänotipen in diesen Sbi-Beigen.
00:16:57: Also ist in Sonnen erhöht auch weil zum Beispiel Personen mit Obergewicht die gesund sind.
00:17:04: In den... Also es ist dieser Höhen auch gleich als bei Personen mit die ungesund sind und Obergewicht haben.
00:17:15: Habe ich das gut erklärt?
00:17:17: Also du hast quasi geguckt, ob der Erzündungswert im direkten Zusammenhang mit dem Übergewicht und der Erkrankung zusammenhängt.
00:17:26: Hast du das dann im Vergleich dir angeguckt zu Leuten, die nicht übergewichtig sind?
00:17:31: Ja!
00:17:33: Ich habe dann gearbeitet mit epidemiologischen Studien, also mit einer Kohorte, die wir hier in Kiel hauen.
00:17:39: Und dann habe ich geguckt, okay Personen, die metabolisch gesund, das habe ich genannt.
00:17:47: Das heißt dass keine Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten haben.
00:17:52: Im Vergleich mit Personen die metabolische ungesund sind und nicht nur das, sondern geguckt.
00:17:59: Okay, wenn eine Person normal gewichtig ist gesund und eine Person, die metabolisch ungesund ist aber auch normal gewichtig.
00:18:10: Wie unterscheiden sich hier die Entzündung und oxidative Stress?
00:18:14: Und das war der erste Teil von den Analyse und dann das zweite Teil war okay.
00:18:21: Aber was sind die Faktoren, die diese Entzünden- und oxidativen Stress beeinflussen können?
00:18:27: Da habe ich dann auf Erneuen und körperliche Aktivität geguckt Ganz, ähm... Jetzt reden wir mal oberflächig.
00:18:37: Muss ich vielleicht ist nicht das richtige Wort?
00:18:39: Aber so ganz generell auf Mikrobien zusammensetzt und auch geguckt weil ich habe auch also das war auch nicht meine Sperrpunkt.
00:18:48: Das konnte ja auch ganz groß sein.
00:18:50: Ähm genau aber dann hab' ich dass diese Faktoren wie diese drei Faktoren die in Zund- und Unoxidativ Stress von diesen Art von Phenotipen beeinflussen können.
00:19:01: Ja Und das war so die Basis von meinem Projekt.
00:19:06: Dann haben wir zusammen mit Keoma, weil Entzündung und oxidative Stress können unterschiedliche Bergen in den Körper sein.
00:19:13: Und dann hast du unterschiedliche Metaboliten oder Biomarkers, die sagen können, ah, der Entzünden ist erhöht oder nicht?
00:19:22: Oder ein oxidatives Stress ist erhöhen oder nicht unbesonderes oxidative stress?
00:19:28: Die Biomarks, die wir in die Klinik hauen.
00:19:31: Also erst haben wir keine Biomarker, die wir so in die Klinik nutzen.
00:19:36: Sie werden viel nur für Forschung benutzen.
00:19:39: Die Biomarks sind auch super instabil.
00:19:41: Das heißt du nimmst die Blut oder du nennst irgendeine Blut- oder Urin-, Fesis- oder wo du den Biomaker messen kannst.
00:19:53: und weil die oxidative Stressreaktionen sehr schnell passieren dann Diese Metabolite oder diese Substanz ändert die Form ganz schnell und dann kannst du das nicht so genau quantifizieren.
00:20:07: Oder musst du ganz, ganz streng in den Protokolls sein?
00:20:11: Und dann der zweite Projekt von meiner Promotion war zusammen mit Geoma und da haben wir geguckt ob wir eine Biomarker für oxidative Stress entwickeln können, mit den Messen von Isotoppen innenkörper und vor allen Isotopen von Kupfer.
00:20:34: Das war die dritte Teil, dann gab es noch ein drittes Projekt das auch mit Enzune- und Oxidiatio Stress.
00:20:40: aber dann haben wir mehr in Richtung Ernährung.
00:20:46: Dann haben wir hier in Lavor geguckt mit Zellen und wir haben so ein Modell gemacht für Atenios Clerosis Krankheit in den Mann, in den Gefäßen so Lipiden sammelt.
00:21:01: Vielleicht klingt das bekannt?
00:21:03: Also wenn man so Lipid-Akumulation in den Gefäsen hat dann hast du Atteriosklerosis und das haben wir hier im Labor simuliert.
00:21:10: und dann haben wir geguckt okay was passiert beim Bier und diese Prozess von von Atteriasklerosis?
00:21:18: da gibt es Insundung und Oxidativ Stress immer.
00:21:22: und Dann haben wir gekuckt Was konnte diese Enzunden und diese oxidative Stress hemmen?
00:21:28: Und dann haben wir zusammen mit einer Firma gearbeitet und gesagt, ah, diese Firma hat eine Antioxidantien produziert.
00:21:37: Dann haben wir Antioxidants zu den Zellen gegeben und geguckt was war der Effekt.
00:21:43: Also konnte oder konnte nicht die Enzunung hemmern.
00:21:48: Das waren quasi die drei Projekte ... am Ende Teil von meiner Promotion waren.
00:21:55: Ich habe ganz viele Fragen.
00:21:58: Also nochmal am Anfang, mich interessiert jetzt natürlich wenn du sagst Ernährungswissenschaften war ein Teil der Promotion Wo würde man jetzt sagen, in welchem Bereich hast du promoviert?
00:22:11: Also weil man hat ja meist irgendwie ... Du hast ja auch nicht in der Medizin promovieret.
00:22:17: Aber du hast ja auf jeden Fall super interdisziplinär promovirt.
00:22:20: Wo wird das angehen?
00:22:22: Theoretisch wenn ich zu die Facultät gehe, meine Promotion ist Ernauenswissenschaft mit Fokus auf Ernaunsphysiologie.
00:22:32: Ich wurde das beschreiben als Translationale Forschung.
00:22:36: Also es ist so ein bisschen eine, wie man mit anderen Bereichern interdisziplinär arbeitet.
00:22:42: also wir haben mit Geoma gearbeitet auch mit einer Firma und auch hier in...also mit Daten von epidemiologischen Studien.
00:22:51: und ja ich würde das so ein bißchen mehr
00:22:53: breiter
00:22:54: erfassen.
00:22:56: Dann hast du von, und ich werde jetzt nicht direkt auf anhebrichtig aussprechen können, kardiophysiologische Erkrankungen?
00:23:04: Genau, und ich glaube das wissen nicht alle was das bedeutet.
00:23:08: Ich musste direkt daran denken ob das mit dem Herz zusammenhängt.
00:23:13: ja vielleicht magst du einmal sagen was quasi ihr euch spezifisch da angeguckt habt?
00:23:20: Das haben wir also karimentaulische Krankheiten sehen.
00:23:24: Alle Krankheiten die man zur chronischen Krankheit auch nennen kann.
00:23:28: Also dieses Diabetes-Tipp zwei Herzkreislauf, auch Herzenfahrt.
00:23:36: Also alles mit den Herz, aber auch mit dem Leben.
00:23:39: also das ist auch oder mit den Nieren quasi die metabolische Organin oder die Organen, die auch in gutem Teil von der metawollischen Funktion nehmen, also Bankreers auch genau.
00:23:53: Also dann sprechen wir über Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, Lebererkrankung Nächeren Erkrankungen vor allem.
00:24:01: Ja, okay.
00:24:02: Weil als du über erhöhte Entzündungswerte gesprochen hast, musste ich auch darüber nach.
00:24:08: oder ich habe jetzt immer mehr tatsächlich Freundinnen mit chronischen, auch Damerkrankung die auch im massiven Zusammenhang dann mit Stress teilweise auch stehen.
00:24:22: Okay aber da können wir uns jetzt auch was drunter vorstellen.
00:24:25: Wenn du von einem Datensatz sprichst, reden wir davon, dass du dir primär Datensätze hier vom UKSH anguckst.
00:24:34: oder ist das weitergefasst?
00:24:36: Auch das ist vielleicht für viele die nicht am UKSH promovieren.
00:24:41: So ein Ding, ihr arbeitet quasi ja prima.
00:24:46: eben studierend basierten Daten wahrscheinlich aus.
00:24:50: Schließlich, oder?
00:24:51: Bei!
00:24:52: Also es gibt's auch... Kohorten, also in unserer Institut oder hier in Okassar gibt es... oder nicht nur in Okassa-Inkil.
00:25:01: Allgemein gibt's unterschiedliche Projekte die auch epidemiologische Kohortens haben.
00:25:07: In meinem Fall habe ich auch mit einer Kohorte, die heißt die Fokus-Kohorte und da gibts Daten von Personen die Inkil und die Umgehung von, also mit Umgehungen Jetzt habe ich nicht mehr in den Kopf, wie viele Kilometer bei Beck von Kiel.
00:25:26: Aber ja also das ist jetzt eine norddeutsche Kohorte und dann ist eine lungitudinale Kohorte.
00:25:35: Das heißt wir haben in einem Punkt – also wir nicht!
00:25:38: Ich war nicht dabei weil das war es im Falle des Jahrhunderts oder so, angefangen Leute zu rekrutieren.
00:25:45: Und dann hat man an Anfang tausend acht Hundert Leute zum Beispiel.
00:25:50: Und von diesen Personen, dann haben es wurden viele unterschiedliche Werten gemessen.
00:25:56: In Blut, in Urin und in Fests auch.
00:25:59: Aber auch so Blutdruck, Gewicht – und es wurden auch unterschiedliche Fragebogen ausgefüllt von jeder Person an der anderen.
00:26:08: Dann kriegt man eine Person viel, viel Info.
00:26:12: Bio-Markius, aber auch über Antropometrie.
00:26:16: Also da meine ich Messungen von den Körper und auch klinische Geschichte also welche Krankheiten man hat, welche Krankheit die Familie hat.
00:26:29: Und mit diesen Daten... weil das longitudinal ist.
00:26:33: es heißt dass es gibt so eine Baseline, eine erste Punkt wo alle die Daten sammeln und dann jedes zehn Jahren wird eine, wir nennen das so follow-up auf Englisch.
00:26:44: Ein wird ein Follow up gemacht jetzt tatsächlich hier fünf Jahre in diese Kohorte und dann wird noch einmal gefragt nach Krankheiten, Ambikuloren.
00:26:54: ab und zu werden sie auch gefragt dass sie eine Probe von Blut oder Stuhl auch schicken.
00:27:01: Und diese Proben werden also in unserer Fall hier in einen Datenbank Die Management-Markt Bob kennen, das ist so auch ein Institut.
00:27:15: Die kriegt die Proben von jedem Proband und dann werden sie gelagert.
00:27:22: Und wenn man eine Analyse laufen will, da muss man auch nach den Proben nachfragen.
00:27:26: Und jedes Mal dass man irgendeine neue Fragestellung hat, muss man zu dem Institut sprechen und sagen ich würde gerne über das und Forschung oder Daten analysieren.
00:27:40: Und dann kriegt man die Daten, das ist so für Datenschutz so zu sein?
00:27:44: Genau!
00:27:45: Die Cohorte, mit denen ich gearbeitet habe, waren eine norddeutsche Cohorten und sie haben dann Daten von Enzundun- und oxidative Stress in meinem Fall und auch Ernährungsdaten, körperliche Aktivität und auch Daten vom Mikrobium.
00:28:03: Diese Daten habe ich dann in Zusammenhang analysiert.
00:28:08: oder in den Kontext-Analysier von, wie sehen diese Insondungsparameter?
00:28:12: In diesen unterschiedlichen Phänotypen.
00:28:15: Und welche ist denn Einfluss von Ernährung in körperlicher Aktivität und Mikrovion auf die Insondenswerten?
00:28:26: Zwei Fragen direkt dazu!
00:28:27: Du sagst oxidativer Stress – was können wir uns darunter
00:28:30: vorstellen?!
00:28:34: Was ist das hin und weh, wenn man zu tief im Fachbereich ist?
00:28:38: Ja.
00:28:38: Also oxidativ, also sagen wir mal, dass den Körper oder die Sälen, die Sähle atmet so wie wir atmen.
00:28:47: Es hat unterschiedliche Reaktionen.
00:28:50: Und wenn die Sälle atmet, produziert etwas, d. h., die heißen freie Radikalien.
00:28:56: Das ist ganz normal und man braucht es.
00:29:00: Diese freien Radikalier werden durch andere Molekülen neutralisieren, weil die freie Radikalen sind sehr reaktiv.
00:29:09: Also die heißen auch reactive Oxygen species oder Nitrogen species auf Englisch und dass diese Reaktivität macht das sie mit anderen Molekülien auch ganz schnell reagieren.
00:29:22: Und wenn Sie in, sagen wir mal, in einer normalen Konzentration sehen Dann ziehen sie Teil von vieles Signal wegen.
00:29:32: Also man braucht diese freie Radikalein, sagen wir mal wenn man eine Verletzung hat dann da gibt es auch ein Teil von freien Radikalien und die machen auch dass man so Immunzellen zu den Orts ausrufen kann wo die Verletzungen ist.
00:29:53: Aber wenn man zum Beispiel viele Stress hat ganze Stress, die verursacht ist wegen weil man so viel Arbeit hat oder wenn man sich auch nicht soviel bewegt.
00:30:05: Oder Stress, der verursagt werden könnte, weil man in eine Umgehung mit ganz die ganze Schmutzigkeit ist und dann Luft sehr schmutzig ist, also dann werden freien Tradikalen produziert in eine große Menge.
00:30:24: Also man produziert ganz viel von diesen freien Radikalien.
00:30:28: Und man hat aber nicht so viele von diesen Molekülen, die den Freien Radikalen neutralisieren können und weil sie sehr reaktiv sind dann konnten Sie auch mit anderen Molekulen in den Körper interagieren und diese Molekülenschaden.
00:30:51: Diese Reaktion macht das Also dieses Signalbegen, das sich vorher die gut waren so quasi sehr aktiv sind und dann können auch also die Funktion von den Zellen weh einträchtigen.
00:31:07: Und man kann auch durch erhöhte oxidative Stress in Sundern verursachen.
00:31:14: Also diese zwei Pluses sind ganz gut verbunden.
00:31:19: Also wenn man viele Radikalen hat und nicht so viele Antioxidantien in den Körper oder nicht so viel Substanzen, die diese freie Radikale neutralisieren können, dann sprechen wir über oxidative Stress.
00:31:30: Und diese Status von oxidatives Stress kann gleichzeitig verursachen dass man mehr Ensonen hat.
00:31:37: Und mehr Ensondern macht auch das man den Immunsystem mehr aktiviert.
00:31:45: Das ist eine von den Grunden, warum?
00:31:50: Oder das ist eine von den physiologischen Prozessen wie auch unterschiedliche chronische Krankheiten entstehen unter allen.
00:31:59: Unter anderen zu diese Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und das sind dann die Connection also zwischen oxidative Stress in Zundern und chronischer Krankheiten.
00:32:12: Also wenn ich mir es jetzt vorstelle wir haben ne Person arbeitet viel zuviel, tendiert dazu Workaholic zu sein.
00:32:21: Dann hat sie auf jeden Fall super viel Stress, dann hat sie vielleicht den ersten Infekt, weiß ich nicht eine Sommergrüppe, kuriert das nie aus weil es zu früh an den Arbeitsplatz geht und das schwächt nach und nach dem Körper.
00:32:34: und irgendwann greift genau das was du jetzt beschrieben hast dass man viel schneller quasi durch den Ohne hin schon gestressten Zustand dass auch der Körper quasi das alles gar nicht mehr so, dem nicht mehr standhalten kann.
00:32:50: Und dann ist es quasi eher geebnet wenn wir jetzt uns die erste gesunde Person angucken dafür, dass dann die Entzündungswerte erhöht sind und man vielleicht dazu tendiert ungesünder zu werden.
00:33:04: Kann ich mir das so grob vorstellen?
00:33:06: Ja!
00:33:06: Das ist also nicht nur wegen... Nicht
00:33:11: nur wegen beruflichen Stresses können auch andere Faktoren sein, die den Körper stressen.
00:33:14: Und die anderen Faktionen ziehen zum Beispiel leeren sie still als es kann sein dass eine Person beruflich sehr viel zu tun hat und ja nicht so viel Zeit nehmen zum Sport.
00:33:23: Ja!
00:33:23: Und dann vielleicht hat man deshalb ein bisschen mehr also die Korpe zusammensetzen ist ein bisschen fett als Muskel
00:33:33: z.B.,
00:33:34: und diese Fettakkumulation macht auch das dass man so mehr Entzündung und mehr oxidierte Stress hat.
00:33:41: Und ja, das geht so in die Richtung oder vielleicht ist sie auch näher und nicht so die Weste weil man immer vor dem Computer ist und sich nicht den Zeit nimmt um so vernünftig Essen zu machen oder so ein bisschen mehr balanciert zu essen.
00:33:56: Ja genau!
00:33:58: Und kann ich mir das dann wie so eine Art Domino Effekt vorstellen?
00:34:01: Die sich auch
00:34:02: immer
00:34:03: noch erweitert?
00:34:04: Ja es macht sich immer größer und größer.
00:34:07: Okay.
00:34:09: Letzte Frage zu der Studie, ich dachte ... Ich war es in der Uni, da gab's mal diese schwarze Brett in einer Mensa beispielsweise und da haben einige Leute gesagt, ich suche noch für meine wissenschaftliche Arbeit ProbandInnen.
00:34:22: Ihr habt ja jetzt gesunde und nichtgesunde Menschen euch angeguckt?
00:34:28: Wie könnte ich jetzt daran teilnehmen?
00:34:30: oder andere, die jetzt quasi den Podcast hören und sagen ey voll cool.
00:34:34: eigentlich würde ich gerne da unterstützen?
00:34:37: Meines Wissens ist es immer ein Ding dass man auch wirklich einen aussagekräftigen Datensatz hat.
00:34:41: Und es ist durchaus wichtig das Leute sagen hey ich nehme an sowas auch Teil und gerade wenn gesunde Leute auch gesucht werden dann ist es ja recht offen.
00:34:50: Das schreibt wahrscheinlich das UKSH einfach irgendwo aus.
00:34:54: Ja also zum Beispiel bei mir Epidemiologische Studie, wo ich die Daten benutzt habe.
00:34:59: Da wurde damals auch so eine Einladung geschickt zu... Sie haben das zusammen mit dem Drathaus in Kiel, quasi mit den Anmeldern amt gemacht und dann Leute eingeladen durch einen Brief zur Studie.
00:35:14: Weil da so eine große epidemiologische Studio ist, wurden viele, viele Leute eingelanden.
00:35:19: Also wenn man so eine Einladung kriegt, vielleicht muss man sich überlegen ob man mich nicht macht.
00:35:24: Und dann für die klinische Studie wir zusammen mit Geomar gemacht haben das haben wir.
00:35:30: also wir haben Leute rekrutieren durch Sportvereine also bei den Sportvereinen gefragt oder in die Uni auch in also viel bei Haus Ersten auch vielleicht wenn sie Personen mit bestimmten Charakteristik hatten ob sie uns Bescheid geben könnten oder einfach die Person so ein Flyer mit unserer Information auch gehen konnten.
00:35:57: Und wir haben überall in Kill Info Blätter gestellt und, ja, so warden dann die Reklutierungsprozess.
00:36:11: Zum Beispiel hier sind wir in die Klinik und dann gibt es so einen Arzt, der unsere Studie kennt.
00:36:17: Und hat ein Patient, der die Charakteristik hat, die wir brauchen.
00:36:22: Es wird auch viel rekrutiert in die klinik.
00:36:24: Und dann gefragt ob sie Teil von den Studien sein wollen.
00:36:28: Kommen wir mal dazu wie ... wie dein Forschungsalltag aussieht.
00:36:33: Manchmal frage ich, nehm' uns mal mit in einen Tag.
00:36:36: aber das ist eine relativ ungenaue Antwort die dann meist kommt weil natürlich deine Tage ganz unterschiedlich sind.
00:36:41: Du hast schon gesagt du hast im ersten Schritt Daten analysiert.
00:36:46: Wie waren so deine Grundaufgaben wenn wir uns jetzt angucken dürfen?
00:36:52: Wie deinen Forschungs-Alltag jetzt mal im Querschnitt aussieht.
00:36:57: Bist du mehr im Labor gewesen?
00:36:59: Hast Experimente gemacht, wenn ja wie hast Du gesagt ich habe mir eben Datensätze angeguckt daraus Erkenntnisse gezogen und dann die Zusammenhänge
00:37:11: irgendwo
00:37:11: erschlossen.
00:37:12: Ja es war ein bisschen eine Mischung für mich.
00:37:17: Wenn ich das früher gewusst hätte, dann hätte ich das anderes gebildet.
00:37:22: Am Ende am Anfang ein bisschen chaotisch, weil ich so drei unterschiedliche Projekte hatte und dann die Organisation von den drei unterschiedlichen Projekten.
00:37:32: Also es war nicht eine Linie als es waren alle drei Projektes gleichzeitig.
00:37:37: Und ich habe dann angefangen mit der klinische Studie, dem Projekt Mitgeoma Probanden rekrutieren, an Anfang war auch viel administrative Arbeit und dann gleichzeitig angefangen mit den Datenanalysen.
00:37:53: Also quasi ich war dann die erste halbes Jahr viel im Büro und alle die administrativen Teil von der Studie zu erledigen und auch so anfangen mit diesen cohorten Daten zu gucken, was ich überhaupt analysieren kann.
00:38:09: Ja!
00:38:10: Und dann nach sechs Monaten bin schon die ganze Protokollin und Ethik Anträge von den Studien, das war schon alles fertig und wir konnten die Studie anfangen.
00:38:20: Dann war ich ganz viel in der Klinik also ganz viel hier mit dem Probanden.
00:38:26: Also quasi den ganzen Vormittag hatte ich immer Probande, da musste Blut in Namen machen, also die Blut dann hier im Labor runterbringen und gleichzeitig bearbeiten.
00:38:38: Und dann gucken wie ich das allequotieren kann.
00:38:40: weil musste man so die Proven... Also das Blut, den man sammelt quasi in kleinen Gefäßen machen.
00:38:47: Weil danach für die Analyse willst du nicht das ganze Blut auf einmal nutzen.
00:38:52: Du willst so kleine Proven haben!
00:38:55: Und das musste ich immer machen wenn den Proan hier waren Und das war immer Vormittags.
00:39:02: Also wir hatten fast immer Vomittags gehabt und dann war es schon ein halbes Tag voll mit Provenen, und dann nachmittags, entweder ein bisschen Laborarbeit oder noch einmal weiter in die Datenanalyse.
00:39:16: Und das waren also quasi zwei Tausend, vierundzwanzig.
00:39:21: mein komplettes Jahr war mit Provanen, Trigluteum-Provanen eher in die Klinik zu haben den Arbeit so ein bisschen in die andere zwei Projekte nutzen.
00:39:33: Oder in dem gleichen Projekt, weil manchmal hatte ich mehrere Proben in Lavor und da musste ich alles gut aussortieren und gut etikettieren.
00:39:42: Weil sonst weißt du nie später, welche Probe ich vorzubehebt
00:39:46: habe.
00:39:47: Ja!
00:39:47: Und dann das ist also sagen wir mal es wird aus dem Jahr zwanzig.
00:39:53: An Anfang hab' ich noch Proben gehabt und dann ein Info-Lin schon nicht mehr... ...und dann kommen.
00:39:59: dann war das mehr Fokus auf die experimentale Teil, also mit den Zellen und auch gleichzeitig Daten analysieren.
00:40:07: Und das letzte Jahr war viel Datenanalysen, nur viele schreiben und viel ... ja, also den ersten Tag vor dem Computer.
00:40:16: Also ich hatte sehr unterschiedliche Phasen in PST-Assistparen nicht nur vor dem computer immer sondern viel in Klinik auch ein Jahr viel in Labor und dann am Ende zum Schluss, wenn ich schon die Daten von der klinischen Studie hatte und auch die Daten vom Experimental-Teil, da musste ich noch mehr Daten analysieren.
00:40:42: Und dann war ich Vollzeit.
00:40:44: Ich denke, die letzten acht Monaten war ich bestehend nur am Computer.
00:40:51: Das dir vorhin schon mal erwähnt.
00:40:53: du hast Paper veröffentlicht also wahrscheinlich klassisch drei Stück ist das auch am Ende sozusagen, so komoliert ja die Promotionsarbeit.
00:41:04: Noch
00:41:04: nicht so hoffentlich!
00:41:05: Ich
00:41:08: habe aber bald...
00:41:10: Sie sind auf dem Weg.
00:41:12: Sie sehen immer noch im Reviews.
00:41:14: Das ist noch keine Spierigkeit von dem Budget.
00:41:18: Ja also ich hab dann quasi pro Projekt ein Manuscript fertig gemacht für die Promotion und dann in die Promotion, also in die Thesis.
00:41:32: Dann hast du sie dreimal skritten und die sind jetzt gerade alle im Review.
00:41:37: Und das ist auch ein anderes Prozess.
00:41:40: Ja, das habe ich mal bei einem freundeten Doktorant mitbekommen dass man teilweise dann deutlich später... Also ich weiß er saß irgendwie schon an Paper drei und dann kam irgendwann die Review von Paper eins aber wieder und da muss man sich da wieder ran setzen weil vielleicht der eine oder andere Aspekt doch anders noch mal formuliert werden soll.
00:42:02: Aber gedanklich sitzt man irgendwie ja schon am nächsten und das ist auch sehr davon abhängig, wer am Ende wirklich Least- und Feedback gibt und dass es teilweise super schnell gehen kann und teilweise eben lange.
00:42:19: Und ob man Glück hat, Reviews zu finden?
00:42:22: Ich glaube das war für mich auch Leute die das lesen wollen!
00:42:26: also den Review-Process machen wollen.
00:42:28: Das ist heutzutage auch eine von die Spierigkeiten in der Wissenschaft, dass dieser Review im Prozess freiwillig sein wird mal.
00:42:38: Also bis jetzt kriegen die Leute ja auch kein Geld oder aber sie müssen auch Arbeitsstunden leisten um diese Papers zu reviewen.
00:42:47: und dann ist ganz ganz erspieren das, dass die Leute so Reviewers finden.
00:42:52: Ja ich habe da ein Paper tatsächlich Fast ein Jahr in Review-Prozess und dann, irgendwann haben wir auch gesagt okay jetzt sehen wir das zurück.
00:43:02: Und dann schicken wir woanders weil es geht nicht weiter.
00:43:06: also muss man von vorne auf wieder anfangen.
00:43:10: und ja dass ist ein bisschen frustrierend
00:43:13: Ja voll!
00:43:16: Wusste du das gar nicht?
00:43:16: Also ich dachte, dass es sozusagen wie so eine Art Portfolio an Personen gibt Die aber das auch irgendwie mehr oder weniger machen müssen.
00:43:27: Aber offensichtlich, also das muss auch nicht... Das sind nicht per se Leute die jetzt irgendwie hier in Kiel sitzen sondern dann primär Leute die in dem Fachbereich Expertise mitbringen und es kann ganz Deutschland oder international sein?
00:43:42: Ja, also tatsächlich in meinem Fall.
00:43:45: Es wird auch empfohlen, dass sie über... Also auch nicht deutsche Szenen zum Beispiel.
00:43:50: Weil man konnte so irgendeine Connection haben und dann sollte das ganz neutral sein.
00:43:56: Und am besten, man muss... Oder man muss nicht aber den Journal
00:44:02: z.B.,
00:44:02: wo ich eingereicht habe, musste man auch Reviewers vorschlagen Und die sollen nicht zum Beispiel von Deutschland sein und es sollten am besten keine Zusammenarbeit mit dir haben.
00:44:17: Das waren so wirklich, ja natürlich eine Person, die erfahren hat in dem Thema.
00:44:22: Und dann war ein Schlag vor, weiß ich nicht drei oder vier Reviews.
00:44:29: Du weißt aber nicht mehr am Ende dein Paperlist als es kann eine von diesen sein.
00:44:34: Es kann auch andere Personen, die die Journal gefunden hat Und niemand ist verpflichtet, Paper zu lesen.
00:44:43: Also das macht man so ein bisschen auf Leidenschaft muss man sozusagen weil... Ja, das ist eine andere Diskussion kann man nicht glauben.
00:44:53: Ich glaube in kompletten Podcasts.
00:44:54: Es hat sein riesiger Missstand, den ich hier gerade aufdecke!
00:44:58: Über die Review-Prozess und was alles dahinter steckt ist dann so... Die Leute dann kriegen auch kein Geld für den Review-Prozess.
00:45:07: also du kriegst natürlich auch die Anerkennung dass Du als Reviewer für so viele Papers schon warst aber... Aber du kriegest diesen Arbeitsstunden die werden einfach nicht bezahlt.
00:45:21: Ehrenamt?
00:45:21: Ja, genau.
00:45:22: Und dann ist es spierig!
00:45:23: Also das macht mir den ganzen Prozess spierg.
00:45:25: Ich weiß jetzt auch von anderen Kollegen die einen halben Jahr Paper in Review-Prozesse haben und sie kriegen auch das noch nicht publiziert.
00:45:36: Aber du hast alle drei Papers inzwischen publiziert.
00:45:39: und jetzt geht's um die kumulierte Version.
00:45:41: oder du wartest aber du meintest eins ist noch nicht...
00:45:44: Mannskritten, fertig gemacht von meiner Dissertation und alle eingereicht vor meine Disserteition.
00:45:51: Aber sie sind noch nicht publiziert.
00:45:54: also Sie sind immer noch im Review Process.
00:45:56: Alle drei?
00:45:57: Ja.
00:45:58: Und ich glaube das ist die Energiefakultät unterschiedlich.
00:46:01: Also zum Beispiel meine Fakultäte in dieser EU.
00:46:05: Ich gänne mich nicht mit den anderen aber da kann man kommunativ promovieren.
00:46:11: Das heißt man schreibt einem drei Manuskriten.
00:46:13: Oder man kann auch eine Monographie schreiben, also das heißt so eine ganze Tessi sowie die Master-Tessis.
00:46:20: und wenn man kumulativ promoviert, so wie ich das gemacht habe, du musst drei Manuschriten haben mindestens oder ich weiß nicht sogar ob sie zwei auch akzeptieren Ich hab' das nicht in den Kopf aber die müssen nicht persepolisiert sein.
00:46:37: Also die können eingeragt sein, sie kommen so... Die können auch fertig vor Einträgen sein.
00:46:43: Das ist Ihnen der Fall von meinem Faktit.
00:46:46: Ja also wir haben hier im Podcast auf jeden Fall schon unterschiedliche Möglichkeiten gehört bei den Geisteswissenschaften beispielsweise.
00:46:54: es ist ganz oft so dass Sie eben vorgeschriebene Monographie schreiben und dann können Sie zwar auch mal ein Paper veröffentlichen aber das ist eher wie so'n Ob ich es immer verstanden ist, auf jeden Fall nicht die Möglichkeit so die Promotion zu beenden sondern das ist quasi ein bisschen die Vorbereitung dafür.
00:47:11: wenn du sowieso eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebst und dann quasi schon outgoing irgendwie dir einen Namen machen möchtest könnte man wahrscheinlich sagen.
00:47:21: Und dann gibt es eben die Möglichkeit beides zu machen und dann gibt's ja auch meist im Mindbereich nur die Möglichkeit dass man über Paper veröffentlicht.
00:47:30: genau Ja okay, also das muss ich erst mal verdauen.
00:47:35: Weil da stelle ich mir auf jeden Fall super frustrierend vor.
00:47:38: und jetzt... Also ich habe die ganze Zeit gedacht ok wann biegen wir denn ab in unserem Podcast weil wir uns ja auch über Herausforderungen unterhalten?
00:47:45: Und dann dachte Das klingt bei dir eigentlich sehr.
00:47:48: Du hattest unterschiedliche Projekte, selbst wenn es mal bei dem einen nicht quasi gerade rund laufen wäre, konntest du wahrscheinlich immer auch gut dann nochmal mit dem anderen wieder ansetzen?
00:48:00: Du hast verschiedene Teams, mit denen du dich unterhalten konntist, wenn Sachen vielleicht nicht aufgegangen sind.
00:48:06: Aber ich war mir sicher, es gibt jetzt nicht irgendwie... Auch das haben wir hier im Podcast gehabt, wenn jemand gesagt hat ich habe eine Freibestellung gehabt.
00:48:15: Ich bin da an das Thema rangegangen und nach anderthalb Jahren hat sich herausgestellt es funktioniert gar nicht und es war eine elementare Krise die dadurch entstanden ist in meiner Promotion.
00:48:25: Aber das, finde ich, klingt auf jeden Fall durchaus herausfordernd für die eigene Motivation wiederum.
00:48:31: Also zu sagen okay, ich promoviere und habe richtig coole Erkenntnisse.
00:48:35: Ich kann zwar meine Promotion beenden weil ich das auf jeden fall einreichen kann aber ich muss mich mit so was nervigen sozusagen beschäftigen wofür etwas null in deiner Hand liegt.
00:48:44: du kannst ja nichts beschleunigen oder so sondern du bist ja total abhängig von einer Variable die da einfach in der Luft hängt.
00:48:53: Ja, aber hatte ich auch Hattest
00:48:58: du
00:49:02: auch?
00:49:04: Also, den Hauptprojekt von meiner Promotion am Anfang dieses Projekts mit Geoma.
00:49:09: Und das hat ein bisschen länger gedauert mit der Etablierung des Viewmarkers.
00:49:17: Das haben wir schon am Anfang gemerkt... Wir hatten zum Beispiel die Idee von den epidemiologischen Studien schon im Hinterkopf sozusagen, wo?
00:49:28: da habe ich schon von Anfang an so angefangen zu gucken was kann man dann hier überhaupt machen.
00:49:34: Aber wir haben dann erst mal nach einem Jahr vielleicht heraus also so gedacht oh das wird nicht fertig sein!
00:49:42: Also bestimmt nicht bis Ende von meinem Vertrag.
00:49:46: Ja Und dann haben wir dann ich zusammen mit meinen Betreuer gesagt, okay, dann fokussierst du dich mehr auf diese Projekte als epidemiologische Studie, Labor-Studie.
00:50:05: Und dann gucken wir mal was passiert mit einem klinischen Studie?
00:50:08: Was
00:50:08: rauskommt und wie ist meine Promotion?
00:50:13: also meine Thesis abgeben musste Hatten wir noch nicht.
00:50:17: Dann haben wir in diesem Moment noch nicht davon
00:50:19: von
00:50:20: diesen Biomarkers, also die sind immer noch in dem Biclone und das wird wahrscheinlich noch dauert.
00:50:25: Ja!
00:50:26: Und dann haben wir gesagt, okay, aber machen wir das?
00:50:29: Also ich habe auch in die klinische Studie zum Beispiel viele Proden gesammelt und andere Tests gemacht hier im Labor, die auch Ruxiative Stress und Entzündung messen als Vergleich Methore mit den neuen Methoren, die wir ermutigen wollten.
00:50:47: Sie sind die Ergebnisse von meinen Funktionen.
00:50:48: Die sehen nicht die Ergebnissen, die ich wieder wollte aber sie sind die Ergebnis, die gibt es also.
00:50:53: und dann das war auch sehr frustrierend auch noch einmal dass man sagt ja also das ist tatsächlich nicht was sich mich vorgestellt habe genau das auf eine Seite.
00:51:04: und dann als ich hat so auch erwähnt an Anfang hatte dann die primälogische Daten von diese Kohorte und ich habe mich auf Oxyritic Stress und Entzündung fokussiert.
00:51:16: Dann hast du tausend von Daten, und dann korrelierst Du auch alles mit allen zum Drecknis.
00:51:21: Du tausende Sachen mit Ästeristik und komm nix raus!
00:51:25: Es klingt anfangs ganz schön alles, wenn man das Erzählt.
00:51:28: aber wenn man Erzählter auch was hinter die ganzen Analyse waren, dann waren so Tausend Stunden am Computer also bin ich obertrieben mit Tausendenhauern Aber bestimmt viele Stunden, wo ich Sachen ausgedacht habe und nichts rausgekommen.
00:51:43: Ja frustrierend!
00:51:45: Ich weiß manchmal haben wir Leute hier zu Gast die immer sagen
00:51:48: ach
00:51:49: das ist der Esprit der Promotion da muss man so der Typ für sein.
00:51:53: Das macht Forschung
00:51:54: aus.
00:51:55: Und ich immer sage, ja!
00:51:56: Ich kann das total verstehen.
00:51:57: Klar, Forschung sind ungelöste Fragestellungen natürlich und wenn ich eine Lösung habe dann habe ich wahrscheinlich danach wieder zehn neue Fragen die sich aus dieser Erkenntnis quasi ergeben.
00:52:09: Ich glaube auch dass es mit Sicherheit hilft wenn man eine gewisse Toleranzgrenze hat aber grundsätzlich läuft es immer noch so im Wissenschaftsbetrieb Also erkenntnisse, positive Erkenntnisse mit Erfolgen irgendwo gleichgestellt werden.
00:52:26: Wenn ich also eine These habe und meine Erkenntnisse dienen überhaupt nicht dazu diese These zu lösen dann finde ich in der wissenschaftlichen Community jetzt keine gigantische Bestätigung dafür obwohl es ja auch wertvoll ist.
00:52:40: warum hat das jetzt nicht funktioniert?
00:52:43: Und ich finde schon dass man ehrlicherweise sagen muss dass die Promotionszeit ja das erste Mal so richtig, das Ganze auf den Prüfstand stellt.
00:52:53: Also das ist die Zeit wo man als angehende wissenschaftlich arbeitende Person genau das durchlebt und das ist schon hart.
00:53:03: Ja
00:53:04: also wir reden ja nicht von heute hat's mal nicht geklappt sondern ganz oft habe ich hier auch einfach Leute die sagen es hatten halbes Jahr nicht
00:53:13: geklappt.
00:53:14: Man geht jeden Tag irgendwie wieder dahin Und es kommt nichts raus.
00:53:20: Bei uns hat dreiein Jahr jemand auch nicht.
00:53:24: Naja, ja.
00:53:27: Ja
00:53:28: und das muss ja.
00:53:29: also ich glaube manche schaffen vielleicht eine gewisse... Abgrenzung, dass man einfach sagen kann okay das ist halt jetzt meine Arbeitsstelle.
00:53:36: Das ist die Forschung und das ist ganz normal.
00:53:38: Das muss ich nicht mit nach Hause nehmen.
00:53:40: aber wie vielen von uns gelingt es?
00:53:42: Also wie viele nehmen ihre Arbeit und ihre Gedanken dazu ja auch mit nachhause?
00:53:47: Und ich finde Promotion so nehme ich das wahr ist auch ein Stück weit eigene Identität.
00:53:54: weil sind ja sind eure Gedanken die ihr euch da zu macht selbst wenn ihr Promotionsthemen vorgegeben bekommt oder vielleicht auch da was lest und da was lässt, sind es trotzdem am Ende.
00:54:08: Es ist irgendwie euer Gehirnschmalz kann man quasi sagen.
00:54:10: also das was ihr glaubt was man dann daraus gewinnen kann Und dass in so auf so einem Prüfstand glaube ich zu sehen Das ist schon herausfordernd.
00:54:22: Ja ich hab auch viel geweint Ja, aber ich glaube – also so wie du das gesagt hast.
00:54:33: Also es ist Teil von der Promotion und ich denke auch die Leute oder viele von den Leuten, die promovieren machen das auch weil sie das gerne mögen, weil sie ganz gerne Wissenschaften machen.
00:54:47: und jetzt ist das ganze Spiel diese Trennung zu machen.
00:54:51: Das ist meine Arbeit.
00:54:54: Oder für mich war es zumindest sehr schwierig.
00:54:55: Das sind meine Arbeit, das bin ich!
00:54:59: Ich glaube, ich hatte es so gerne im Spiel gesagt.
00:55:02: Auch weil ich dachte... Oh!
00:55:04: Also ich glaube, dass ich nicht voll ein bisschen schaffte.
00:55:07: Ich glaube das Leben ist nicht für mich.
00:55:12: Man hat auch inzwischen viele Zweifel, denke ich.
00:55:15: Aber am Ende überlebt man jeden Weg.
00:55:21: Manchmal habe ich das Gefühl die Promotionszeit für viele so eine Art Erzwungene Identitäts-Auseinandersetzung klingt sehr kompliziert, aber ich habe das Gefühl einige durch Leben so richtig.
00:55:33: was möchte ich eigentlich im Leben.
00:55:36: Alles so zermürbend manchmal ist dass man wirklich an die Basics zurückgeht und das im Idealfall überwindet, aber das bei vielen eine richtige Persönlichkeitsentwicklung auch in dieser Zeit mit einher geht weil man nochmal einer ganz anderen Stelle sich hinterfragt, wahrscheinlich weil wir in diesem Leistungsprinzip aus dem Studium kommen und uns halt über gute Leistung definieren.
00:56:03: Und dann man möchte glaube ich automatisch daran so ein bisschen anknüpfen dass man sich an guter Arbeit über gute Arbeit definiert.
00:56:09: wenn man dann feststellt naja aber so funktioniert wissenschaftliches Arbeiten einfach nicht per se Dann ist es glaube ich noch mal so ein ganz anderes Was tut mir jetzt gut, was nicht?
00:56:23: Wer bin ich dann im Kern wenn ich jetzt nicht einen Erfolg nach dem nächsten wieder habe.
00:56:28: Weil das hat man ja mit den Noten deutlich frequentierter dass man einfach eine Positivbestätigung bekommt.
00:56:33: Ich hab gelernt super da ist die Belohnung
00:56:36: Ja das ist es auch also das ist auch gespielt ich glaube so.
00:56:41: Also man denkt dass manchmal die negativen Ergebnisse so schlechte Noten sind.
00:56:46: Ja Also ich meine eigentlich müssten wir viel mehr dahin zu sagen Das ist ja auch so relevant.
00:56:53: Also mindestens für die Leute, die eventuell ähnliche Gedanken haben, die aber sich all diese Arbeitsschritte ersparen können... Aber das wird halt nicht publiziert!
00:57:01: Es wird nicht publiziert warum es eventuell schwieriger war oder warum die Erstgedanken nicht funktioniert haben sondern es wird publiziert.
00:57:09: was funktioniert?
00:57:10: Ja, dass
00:57:11: wir eine Luke in dem System denken, da gibt's nur positive Ergebnisse oder meistens nur positive Ergebnisse werden dann Pulisiert.
00:57:22: Also es gibt mittlerweile auch ein paar Journals, die nicht erfolgreiche Analysen auch pulisieren aber natürlich ist das nicht so bekannt.
00:57:33: ja also man wird keine keine Antrag oder keine Grant kriegen mit einer Liste von negativen Ergebnisse bewirbt.
00:57:45: Ja Das ist eine gute Frage.
00:57:48: Man gucken wie das da weitergeht.
00:57:49: Aber Das heißt ja auch, die Forschung geht weiter dahingehend.
00:57:55: Das Projekt mit dem Geomal bringt uns zu dem Punkt wie geht es bei dir weiter?
00:58:01: Also du bist jetzt an einem Punkt wo du quasi fertig mit der Promotion bist.
00:58:07: Heißt das automatisch deine Anstellung findet ein Ende oder hast sagst du nach den Jahren.
00:58:14: ich finde zwar wissenschaftliches Arbeiten interessant aber ich bleibe nicht in der Forschung.
00:58:22: Wo geht es mit dem Projekt hin und wo geht's mit dir hin?
00:58:24: Also der Projekt von G-Market weiter.
00:58:27: Also nicht als den Projekt, die wir hatten.
00:58:29: aber sie machen das weiter so über unterschiedliche Finanzierungen.
00:58:33: ich glaube dass muss sich nicht so viele erklären Aber Sie machen das Weiter und in einem Punkt wenn die Ergebnisse schon fertig sind dann werden wir das zusammengesprechen Und dann gucken wie wir das veroffernlichen weil Also soll das veroffenlich sein, auch wegen Ethik und alles haben wir auch Daten von Pro-Annen benutzt.
00:58:57: Die muss in irgendwannen veroffernlich sein.
00:59:01: Und für mich habe dann jetzt bis Ende des Jahres hier Inukis Haar... ...und dann bin ich gerade auf Arbeitssuche.
00:59:11: Sollte ich meine Linke hinauf?
00:59:15: Ich sag's an die Show noch so oder so!
00:59:20: Genau, ich bin jetzt in den letzten Monaten hier in UKSH und dann habe ich eine Einstellung noch in der Institut für Dervatologie.
00:59:30: Und dann mache ich weiter ein paar Analysen, die ich noch machen wollte.
00:59:37: Dann beschäftige ich mich auch mit diesen Papers, die noch nicht polisieren sind.
00:59:44: Und arbeite ich zusammen mit einer Arbeitsgruppe in die Neurogeriatrie im Moment und da analysiere ich auch Daten von epidemiologischen Studien, auch mit Ernährungsdaten.
01:00:00: Und sie arbeiten auch viel mit Garn-Analyse.
01:00:03: und dann gucken wir mal in diesen, weil wie ist der Einfluss von Ernährung auf diese Garnmüster?
01:00:10: Also nicht komplett, aber schon ein bisschen anders als das, was sich in die Promotion gemacht hat.
01:00:15: Aber im Prinzip dieselbe Meteorologie, also eine Kohorte.
01:00:19: Dann musst du dann die Daten einmal reinigen, vollbereiten und deine Analyse anfangen.
01:00:27: Und das ist das in meines Webprojektes wie es Ende des Jahres.
01:00:30: Und dann ja, dann suche ich jetzt gerade, was für mich weitergeht.
01:00:36: Ich bin jetzt so ein bisschen offen ... sagen wir mal nicht whatever it comes... aber schon sehr offen auf weiter in die Akademie zu bleiben.
01:00:49: Also wenn eine Post-Augustelle vor zwei Jahren oder vielleicht ein bisschen mehr möglich wäre, im Bereich von klinischen Studien auch am besten so mit Ernährungsinterventionen oder mit irgendeiner Art von Medikamentusserintervention würde ich auch das gerne machen.
01:01:09: oder bin ich aber auch offen einfach sagen ja also mindestens Die Akademie ist nicht für mich, aber ich glaube doch die Forschung und Forschung einfach weiter in Industrie zu machen.
01:01:21: Ja!
01:01:21: Das ist eine andere Art von Arbeit, die ich mich ganz gut vorstellen kann.
01:01:26: also ich habe vor den Master auch in Costa Rica als Ernährungswissenschaftler gearbeitet und der Grund warum ich auch nach Deutschland gekommen bin ist weil ich einfach super interessant fand wie alle diese Produkte, also Ernährungs-Argänzungsmittel zum Beispiel, entwickelt worden.
01:01:46: Ich habe gesagt ja irgendwann würde ich gerne vielleicht in einer Firma arbeiten und dann diese Teil von Forschung was die Leute brauchen, was ihnen den Ernährung bedarf und welche Art von Produkten wir entwickeln können.
01:02:03: Also diese Art von Forschungen denke ich auch ganz interessant.
01:02:12: Also vielleicht nicht komplett anders, aber so ein bisschen anders.
01:02:16: Weil da hast du schon ... Da bist du am Ende ein Produkt und du wirst das ein Produkt auch in dem Market und dass die Leute das brauchen und dass das natürlich einen Effekt hat.
01:02:27: Das finde ich auch sehr interessant oder im Pharma-Firmen auch.
01:02:32: Und jetzt in der Promotion habe ich mit Wissenschaft und Kommunikation angefangen und sie sind auch bestellend wie ich gerade suche.
01:02:40: Also, so mehr in Richtung Wissenschaftskommunikation zu gehen.
01:02:45: Das ist auch für mich eine Möglichkeit.
01:02:47: also ich bin ein bisschen... Ich habe so einen Blick auf unterschiedliche Punkte sozusagen.
01:02:54: Also ich hab nicht nur eine Idee im Kopf.
01:02:57: Ich glaube das funktioniert besser.
01:03:01: Ja,
01:03:02: kann sich auf jeden Fall mehr ergeben.
01:03:04: aber ich glaub' So, Industrie hat natürlich glaube ich eine... Ich weiß nicht ob es eine geringere Frustrationsgrenze hat.
01:03:12: Aber hier ist es ja häufig erstmal Grundlagenforschung und dementsprechend sehr offen weil man guckt was kommt denn überhaupt erst mal?
01:03:22: Und das kann sich ein Unternehmen ja so gar nicht leisten.
01:03:25: also die sagen ja relativ klar dass wissen wir schon und sehr wahrscheinlich wird das und das passieren.
01:03:32: Das heißt Das glaube ich ist ein bisschen geringer.
01:03:36: Viele frustriert wiederum das, dass sie so klar vorgeschrieben bekommen wozu Sie wie forschen sollen.
01:03:44: aber Ich glaube es ist dann super individuell was zu einem passt.
01:03:47: auf jeden Fall wäre das eben eine Forschungskomponente die weitergeht und auch im wissenschaftskommunikationsbereich finde ich Gerade in der medizinischen wissenschafts.
01:03:57: kommunikation Passiert.
01:04:01: gerade finde ich mehr zumindest ist es mehr visibel und ich glaube es wird auch nach wie vor wichtig und immer wichtiger sein.
01:04:11: Corona hat da, glaube ich so einen Ausblick von gegeben.
01:04:13: Ich glaube wenn man die Leute deutlich früher mitnimmt, wie forschen wir?
01:04:17: Warum forschen weh?
01:04:19: Wie funktioniert das Konzept Forschung?
01:04:21: Warum habe ich dieses Jahr die Erkenntnis und nächstes Jahr vielleicht schon eine andere?
01:04:26: dann ist auch mehr Verständnis auf Seiten der Gesellschaft wieder da was glaube für alle nur ein Gewinn sein kann.
01:04:35: Gerade in so einer politischen Situation, wo unheimlich viel mit Zweifel und mit Misstrauen ja auch einfach gearbeitet wird ist Wissenschaftskommunikation, glaube ich elementar einen Bestandteil vielleicht?
01:04:51: Ja dagegen klingt sehr absolut aber doch dagegen!
01:05:00: Ja, aber es ist eine schöne Brücke für unsere nächste Folge.
01:05:03: Weil wir uns da ja mit Wissenschaftskommunikation beschäftigen und auch einem deiner Herzensprojekte, das du jetzt ja auch schon während der Promotion mitgemacht hast.
01:05:13: Von daher vielen Dank, dass du heute hier zu Gast warst und uns in deine Promotionszeit genommen hast.
01:05:21: Und dann hören wir uns in vierzehn Tagen wieder!
01:05:25: Also ich packe auf jeden Fall der LinkedIn in die Show-Nutze, das meinte ich ja schon.
01:05:28: Wer weiß?
01:05:29: Vielleicht bin ich schon ne Partei Arbeitsangebote.
01:05:34: Aber auch sonst besteht immer das Angebot dass wenn ihr irgendwie noch Fragen habt oder das Gefühl hattet ihr forscht an anderer Stelle zu einem Thema was vielleicht auch ganz gut passen würde dann dürft ihr euch natürlich immer gerne melden.
01:05:49: Also auch deine Kontaktdaten pack ich in die Show-Notes, die man natürlich so gut finden kann über Sukas Haar.
01:05:56: Und dann bis dann!
01:06:22: Let's Talk Science wurde Ihnen präsentiert vom Graduiertenzentrum der Christian Albrechts Universität Zuckiel.
01:06:29: Host und Produktion von Living Studios Musik Klang & Klimper.
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