#50 Jan Steffen & Dr.‘in Susanne Landis: Wissenschaftskommunikation im Exzellenzcluster
Shownotes
Shownotes: Wissenschaftskommunikation am Graduiertenzentrum: https://www.gz.uni-kiel.de/de/young-scientist-in-society/wissenschaftskommunikation https://bsky.app/profile/gcscicom.bsky.social
Zu Gast: Dr.‘in Susanne Landis https://www.precisionmedicine.de/ https://www.precisionmedicine.de/de/personen/landis-susanne-74287 https://www.linkedin.com/in/susanne-landis-75446a87/
Jan Steffen https://www.uni-kiel.de/de/person/steffen-jan-56535 https://www.uni-kiel.de/de/cluster-roots https://www.linkedin.com/in/jan-steffen-b51b58244/
Unser Kieler Woche Programm : https://www.uni-kiel.de/de/cluster-roots/detailansicht/news/wie-wir-wurden-was-wir-sind-roots-kieler-woche-2026 Die ROOTS Outreach and Dissemination Plattform: https://www.uni-kiel.de/de/cluster-roots/forschung/forschungsinfrastruktur-plattformen/odp ROOTS auf Mastodon: @clusterroots@fediscience.org ROOTS auf Bluesky: https://bsky.app/profile/clusterroots.bsky.social Wo ROOTS und PMI gemeinsam forschen: https://www.uni-kiel.de/de/cluster-roots/detailansicht/news/018-ced-steinzeit
Science Theater: https://www.graduiertenzentrum.uni-kiel.de/de/science-dialog/science-theater
Kieler Forschungswerkstatt: https://www.forschungs-werkstatt.de
Rent a Scientist: https://www.rent-a-scientist.org
Leitlinien zur guten Wissenschaftskommunikation: https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/leitlinien-zur-guten-wissenschafts-pr/
Science Show: https://www.scienceshow.uni-kiel.de/de/herzlich-willkommen
Produktion: livin studios: https://livinstudios.de
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00:00:30: Hallo und herzlich willkommen hier heute zu unserer zweiten Spezialfolge bei Let's Talk Science mit Susanne und Jan.
00:00:38: Ihr wart letzte Folge vor zwei Wochen schon mal hier zu Gast, wir haben uns quasi mit euch und eurem Weg in die Wissenschaftskommunikation beschäftigt aber gleichzeitig auch so ein bisschen geguckt.
00:00:51: Was ist Wissenschaftskommunikation überhaupt?
00:00:53: Was sind Herausforderungen, was sind vielleicht auch Chancen und Zukunftsvision.
00:01:00: Was läuft schon ganz gut?
00:01:03: Was ist vielleicht einfach schwierig?
00:01:05: Und wir haben tatsächlich für manche Sachen jetzt nicht die Lösung gefunden aber haben uns erst mal einen groben Eindruck über euer Verständnis und euren Umgang mit Wissenschaftskommenikationen glaube ich haben wir uns verschafft und in dieser Folge heute soll es viel mehr darum gehen.
00:01:23: Womit ihr euch ja jetzt auch wirklich jeden Tag beschäftigt, nämlich mit den Excellence-Clustern der Uni – mit Roots & PMI – und mit eurer Rolle in den Clustern als Kommunikationsexperte und Kommunikationsexpertin?
00:01:39: Und gleich vorab nicht dass wir uns gleich schon so wieder vertiefen das es am Ende verloren geht!
00:01:46: Es ist natürlich auch Kieler Wochezeit.
00:01:48: Das heißt, ihr dürft gleich auch nochmal selber sagen was ihr so empfehlen könnt aber ihr dürfte gespannt sein.
00:01:55: Die Uni hat wieder super viele coole Formate.
00:01:58: es gibt definitiv wieder einige Science Shows also kommt da vorbei.
00:02:03: Ich packe alle möglichen Antiser, Informationen und Empfehlungen auch in die Shownote so dass ihr genau gucken könnt wann findet wie was statt.
00:02:12: ich weiß aber auch das die Uni über Social Media zur Kieler Woche immer sehr gut kommuniziert und man Tagesaktuell hingewiesen wird.
00:02:21: was so geht behaltet es auf jeden Fall im Blick.
00:02:25: Genau hallo ihr beiden.
00:02:26: schön dass ihr wieder da ist.
00:02:27: Hallo
00:02:28: Ich sage immer, vierzehn Tage sind lang.
00:02:30: Vielleicht machen wir deshalb noch mal ganz zu Beginn so ein Mini.
00:02:34: Wer seid ihr überhaupt?
00:02:36: Ohne jetzt zu doll auf der Vita sozusagen hin zur Wissenschaftskommunikation einzugehen und dann könnt ihr sehr gerne nochmal kurz was zu euren Wiskom-Empfehlungen zum Kivo sagen.
00:02:47: Danach starten wir aber mit den Exzellenzköstern.
00:02:50: Hallo Susanne!
00:02:52: Mein Name ist Susanne Landes, ich bin die Referentin für Presse und Wissenschaftskommunikation im Excellence Cluster PMI.
00:02:59: Und ich freue mich total auf die Kieler Woche, die jetzt vor der Tür steht!
00:03:02: Wir haben ein Zelt direkt neben Routes also wir sind da die beiden Excellence Clusters nebeneinander Und in unserem Zelt kann man tagesaktuell Schwerpunkte zu verschiedenen Organen oder Themen finden.
00:03:15: Also wir haben den Tag der Entzündung, Tag des Darmes, Tag das Mikrobioms und haben dann schwerpunktmäßig auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Cluster dabei die aus ihrer aktuellen Forschung erklären.
00:03:27: aber wir haben auch zwei tolle Vorträge die ein bisschen vielleicht auch leichter verständlich die Dinge runterbrechen Und wir haben auch tolle Mitmachaktionen für Schülerinnen und Schüler, für Kinder, für Jugendliche.
00:03:40: Es gibt ein Spiel was Organeraten heißt.
00:03:44: ich glaube es wird ein großer Spaß.
00:03:46: man kann auch stempeln bei uns organisch stempelt genau.
00:03:50: ich freue mich.
00:03:51: ist das wieder in der Seeburg richtig genau da unten.
00:03:54: hallo Jan.
00:03:55: Hallo Ich bin Jan Steffen.
00:03:58: ich arbeite in der Geschäftsstelle des zweiten Kinder Exzellenzklassers mit dem Namen Roots und bin da zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
00:04:05: Wir sind auch auf der Kieler Woche, nämlich in der Doppelpargode zusammen mit dem anderen Exzellenzklasse PMI.
00:04:11: Wir haben auch Tagesprogramme.
00:04:12: also wir sind in den ersten Wochenhälfte da vom zwanzigsten bis zum vierundzwanzigste sechsten.
00:04:17: Haben auch Tagesprogramme mit wechselnden Programmen.
00:04:20: Da geht es einmal um Archeozologie.
00:04:23: Also Roots beschäftigt sich allgemein mit menschlicher Vergangenheit.
00:04:26: Und wie haben die Archaeozologen da?
00:04:28: Die uns erzählen was man aus Tierknochen über die Vergangenheit herausfinden kann.
00:04:35: Wir haben verschiedene Projekte von Studierenden, wir haben Archobotaniker innen da, die uns aus Pflanzen resten was für die menschliche Vergangenkeit erzählen.
00:04:43: Wir sind Altphilologinnen da, sie erzählen oder zeigen zum Mitmachen sogar wie man früher also vor hundert Jahren, hundertfünfzig Jahre die Antike erforscht hat.
00:04:55: und wir haben Materialwissenschaftler innen modernster techniküberspektarekameras, Kulturerbe erforscht untersucht und dann nachher auch bewahrt werden kann.
00:05:05: Also ganz buntes Programm genau auf die mittelmache Aktion.
00:05:09: Vorträge gibt es auch ja also am besten vorbei kommen.
00:05:13: Gleich sozusagen die Praxis erleben von der Folge vor zwei Wochen Wissenschaftskommunikation at its best klingt auf jeden Fall zielgruppen übergreifen das ist für jungen und älter was dabei ob nun Mitmachaktion oder einfach nur Sitzen und Zuhören, also auch für die unterschiedlichsten Trifferenzen in der Kommunikation.
00:05:36: Klingt sehr gut!
00:05:37: Ihr sagt, also die erste Woche seid ihr dann, dann wechselt das wahrscheinlich nicht?
00:05:40: Weil rund um die Seeburg ist ja immer viel Wissenschaftskommunikation...
00:05:45: Also die erste halbe Woche ist das von Samstag bis Mittwoch.
00:05:49: So perfekt!
00:05:50: Genau wir sind dann Den zweiten Samstag der Killerwoche, das ist glaube ich der siebenundzwanzigste oder achtundzwannzigste müsste sich jetzt nachgucken.
00:05:57: Also der zweite Samstag.
00:05:58: auf jeden Fall sind wir dann noch in Gaden beim Spielsportenvergügungspark Gaden heißt das glaube ich da machen wir auch nochmal Mitmachaktionen von elf bis siebzehn Uhr glaube ich.
00:06:11: Ja okay spannend sehr gut.
00:06:13: also auch da packe ich euch alles in die Show Notes.
00:06:15: ihr werdet mir dazu alles schicken Und dann könnt ihr, wer jetzt Lust und Laune bekommen hat einfach vorbeischauen und euch das dann vor
00:06:23: Ort angucken.
00:06:24: Also ich war glaube ich vor zwei Jahren da waren meine eigenen Kinder noch wirklich klein, waren wir bei der Science Show und selbst die fanden es total cool weil es super kurzweilig ist und man theoretisch auch nach jedem kurzen Vortrag auch wiedergehen könnte wenn man sagt... Das ist es nicht.
00:06:42: Oder kleine Kinder einfach nicht die Aufmerksamkeitskonzentrationsspanne haben,
00:06:48: Jan?
00:06:48: Die können dann runtergehen in die Fläche und organisch dämpeln oder in Stufen abklatschen machen.
00:06:53: Das ist auch was für Kinder!
00:06:54: Die können mit Wasser spielen, mit Papier.
00:06:55: das ist auch super.
00:06:59: Jan du hast jetzt schon angefangen indem du gesagt hast Roots wir beschäftigen uns mit der Vergangenheit der Menschheit.
00:07:06: vielleicht machen wir genau das jetzt mal dass wir wirklich gucken Was ist Roots?
00:07:10: Was ist PMI?
00:07:12: und
00:07:13: die Maleisten werden das wissen.
00:07:14: Aber vielleicht mag einer von euch noch mal sagen, was ist ein Exzellenzklaster?
00:07:20: Was verstehe ich darunter wenn ein größerer Forschungszusammenschluss in das sozusagen entsteht?
00:07:26: Vielleicht magst du einfach sozusagen weitermachen!
00:07:30: Okay... Das ist gar kein so ein einfaches Thema.
00:07:33: Ich weiß es ja jetzt nicht mehr.
00:07:37: Irgendwann haben die Bundesregierung und die Länder beschlossen, dass es in Deutschland die Spitzenforschung stärker gefördert werden soll.
00:07:44: Und dafür haben sie damals die Exzellenzinitiative des Bundes unterländer ins Leben gerufen und verschiedene neue Forschungsförder-Ebenen sozusagen ins Leben gerufen.
00:07:59: Die höchste Ebene davon ist die sogenannte Exzellenzuniversität.
00:08:03: Da bekommen ganz Universitäten zuerstliche Gelder um halt Forschung voranzubringen, ganz einfach ausgedrückt.
00:08:10: Die nächste höhere sind halt diese Excellence Cluster.
00:08:13: das sind könnte man so beschreiben die größten Forschungsprojekte oder Forschungsverbund Projekte die es in Deutschland gibt halt wie der Name schon sagt größere Verbünde die zu einem Thema umfassend forschen und an einer oder an mehreren Universitäten angesiedelt sind.
00:08:31: Und dann gab's am Anfang auch noch eine weitere Förderebene.
00:08:34: Das waren gratuierten Schulen die dann etwas weniger Geld bekommen haben, wo es vor allem um die Ausbildung von Nachwuchsforscherinnen ging.
00:08:45: So und diese Förderlinie das lief immer am Anfang noch nicht ganz stringent weil dann ging's erst mal ob das Ganze überhaupt verlängert wird.
00:08:55: aber grundsätzlich geht das immer um sieben Jahre.
00:08:58: also diese Projekte werden immer für sieben jahre bewilligt die Exzellenz-Klasse.
00:09:01: Die Graduieren Schulen gibt es inzwischen nicht mehr.
00:09:03: jetzt gibt es In Anfang Strich nur noch diese zwei Förderebenen Exzellenz Universität als höchste Förder-Ebene und die Cluster als groß verbunden Projekte, als zweithöchste förderebene.
00:09:15: Und in sieben Jahren geht es da halt schon so um ein Fördersummen von mehreren zehner Millionen Euro, die dann an die jeweiligen Universitäten gehen für diese Verbundprojekte.
00:09:27: Das ist halt jetzt also sieben Jahre Laufzeit hohe Fördersumm, große Verbünde mit mehreren hundert WissenschaftlerInnen meistens.
00:09:36: Also von bis, es gibt auch unterschiedliche Größen.
00:09:39: Ich weiß gar nicht wie bei PIB Mitglied sind.
00:09:41: Drei Hundert Achtzig.
00:09:42: Guck mal wir sind hundertzwanzig bis hundertfünfzig je nachdem wann man jetzt genau guckt in der letzten Phase aber so in der Größenordnung das kann man sich so vorstellen.
00:09:52: ja und das ist halt die diese große höchste Förderebene die es eine Projektförderung in Deutschland im Moment gibt.
00:10:01: Und Kiel hat davon zwei nämlich PMI in Roots, was Kiel wiederum dazu berechtigt sich als Excellence-Universität zu bewerben.
00:10:08: und dem Prozess ist die Uni Kiel ja gerade.
00:10:12: Also das heißt eine Uni muss ein Exzellenzklaster vorweisen um überhaupt einen Excellence-Titel haben zu können?
00:10:21: Eine Excellence-Uni werden zu können...
00:10:23: Zwei sogar!
00:10:23: Also zwei Kluster haben, um sich als Exzelenzuniversität bewerbend zu dürfen
00:10:29: Okay.
00:10:30: Und ich kenne das noch aus kleineren Forschungsverbünden, sowas wie einen SFB beispielsweise.
00:10:35: der kann glaube ich zweimal weiter verlängert werden und dann nicht mehr?
00:10:40: Wie ist es bei den Clustern?
00:10:42: Also sind jetzt einmal sieben Jahre.
00:10:43: ihr seid auf jeden Fall ja schon in einer Verlängerung.
00:10:46: beide Ist da nach Schluss.
00:10:48: oder kann man das auch zweimal verlängern?
00:10:51: Vielleicht kann ich da übernehmen, weil PMI ist jetzt ja schon zum vierten Mal sozusagen dabei.
00:10:56: Es gab zweimal sieben Jahre, da hieß es Inflammation at Interfaces und PMI also Präzisionsmedizin von Entzündungserkrankungen.
00:11:05: das ist jetzt sozusagen die zweite Förderphase.
00:11:08: Also PMI is jetzt eigentlich schon vier mal sieben jahre verlängert worden.
00:11:13: genau.
00:11:13: Aber kam es zu dieser Änderung, weil man sagte zweimal sieben Jahre und dann muss aber erkennbar sein dass eine Weiterentwicklung daraus stattfindet.
00:11:22: Genau der Fokus hat sich ein bisschen verändert, aber trotzdem ist Fuß auf Inflammation at Interfaces.
00:11:28: Okay ja verstehe das heißt Roots müsste jetzt aber wenn die nächsten sieben jahre rum sind gucken das man quasi sagt okay mit den Ergebnissen die wir jetzt haben oder mit den Forschungsprojekten die jetzt hier da sind.
00:11:41: wo können den nächsten Schritt weitergehen.
00:11:45: Wo ist die Weiterentwicklung von Roots beispielsweise?
00:11:47: Kann ich das so vorstellen?
00:11:48: Genau, also die zweite Phase baut tatsächlich sehr direkt auf der ersten Phase auf.
00:11:53: Das ist auch so gewollt!
00:11:55: Wenn man jetzt... ...二zig-zweiunddreißig, also nach dieser Phase neuen Antrag stellen müsste, müsste man tatsächlich den Fokus ein bisschen verändern oder schon deutliche Weiterentwirkungen haben um nochmal einen neuen Antrag zu stellen können.
00:12:08: Okay.
00:12:09: Ist es geplant?
00:12:10: Das kann ich noch nicht sagen, wir sind jetzt ganz am Anfang.
00:12:12: Jetzt müssen wir erst mal gucken wie sich die nächsten Jahre entwickeln zumal die Exzellenzinitiative ja auch eine sehr politische Angelegenheit ist.
00:12:21: also Ich würde jetzt keine prognose wagen ob es vielleicht wer weiß Also das war ja auch schon mehrmals im Gespräch in den letzten Phasen Dass das vielleicht die letzte schon gewesen sein könnte.
00:12:31: Ja also wer weiß was bis da an isst Muss man schauen?
00:12:34: Genau!
00:12:35: Also jetzt wollen wir erstmal Ergebnisse haben Phase zwei und dann gucken wie's dann weitergeht.
00:12:39: Ja, okay.
00:12:40: Ich glaube wahrscheinlich intern wird man ja schon gucken was macht man weil an so einen Klasse du hast es gesagt da sind unheimlich viele Stellen mit dran gekoppelt die entweder nur darüber finanziert werden oder mindestens teilfinanziert werden und das muss man ja.
00:12:58: also ich glaube bei Dr.
00:12:59: Rand innen Ist es dann eine gewisse Zeit gekoppelt?
00:13:03: Ich kenne auch einige, die sagen... Beispielsweise jetzt bei Roots.
00:13:07: Wir hatten hier zwei Doktorandinnen zu Gast.
00:13:11: Die waren nicht fertig mit ihrer Promotion in der ersten Förderphase und haben dann quasi schon in ihrer entweder neuen Anstellung oder ohne hier angestellt zu sein noch ihre Promotion beendet.
00:13:25: Also das gibt es natürlich auch, aber es gibt natürlich auch Stellen wie eure beispielsweise die da ganz klar an das Excellence Cluster gebunden sind wo man einfach gucken muss gehts weiter?
00:13:34: oder wie geht's weiter?
00:13:36: Und dass ist Ein anderes Thema, wo wir heute nicht den Fokus draufsetzen wollen.
00:13:40: Natürlich einfach eine gewisse Unwissheit, dass man immer an so Projekte gebunden ist häufig an der Universität in den Anstellungsverhältnissen.
00:13:49: Verstehe!
00:13:50: So jetzt haben wir uns Roots angeguckt bzw.
00:13:52: Jetzt haben wir es eigentlich erstmal damit beschäftigt was ein Exzellenzkluster ist?
00:13:56: Wir haben uns noch gar nicht Roots angeschaut Jan.
00:13:58: Genau ich sollte erst mal Exzellenz erklären.
00:14:02: Ja perfekt erklärt.
00:14:05: hatte ich schon gesagt, sich mit der menschlichen Vergangenheit beschäftigt.
00:14:08: Und zwar ungefähr seit dem Übergang von der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit also sagen wir mal so seit zwölf tausend vor unserer Zeitrechnung.
00:14:19: Vor allem dann mit Blick auf das Verhältnis von Mensch und Umwelt weil die sich natürlich sehr stark gegenseitig geprägt hat.
00:14:26: Also heutzutage sieht man Menschen gestaltet seine Umwelt, auch nur zum guten oder schlechten.
00:14:32: Das ist ein anderes Thema aber er gestaltet sie auf jeden Fall.
00:14:34: natürlich hat aber die Umwelt auch immer Einfluss auf den Menschen.
00:14:38: und Ruth guckt sich jetzt aus sehr vielen unterschiedlichen Perspektiven mit sehr viel unterschiedlichen Fächern an ob dabei Prozesse in menschlichen Gesellschaften entstanden sind, die sich bis heute halt auswirken Und wie die miteinander zusammenhängen also wie die miteinander verknüpft sind.
00:14:54: Also auch menschliche Gesellschaften sind halt sehr komplex natürliche Ökosysteme, das wissen wir alle und wie sich da verschiedene Prozesse gegenseitig beeinflussen.
00:15:04: Und wie weit die halt zurückreichend ist hat Roots also die Ursprünge.
00:15:08: Wir versuchen die Ur Sprünge von bestimmten Prozessen uns anzugucken.
00:15:12: Das sind so Prozessene.
00:15:13: wie entstehen Konflikte?
00:15:14: Wie wurden konflikte beigelegt im Mensch oder werden Konflichte beigelegt in menschlichen Gesellschaften?
00:15:19: Wie entsteht soziale Ungleichheit?
00:15:21: oder eben nicht?
00:15:22: Woher kommt Urbanität?
00:15:23: Also wir haben demnächst den Zustand, dass die meisten Menschen in städtischen Ballungsräumen leben auf der Welt.
00:15:28: Nicht mehr aufm Land.
00:15:30: Städte waren die Ersten wo sowas wie Schrift und Staatlichkeit entstanden ist.
00:15:33: also irgendwie scheint das was Attraktives zu sein für den Menschen.
00:15:36: Das gucken wir uns an Ernährung Krankheiten.
00:15:39: da haben wir dann auch wieder Verbindung zur PMI weil zum Beispiel bestimmte entsündliche Krankheiten oder chronische entsündlichen Krankheiten die heutzutage sehr offen vormarsch sind tatsächlich zurückzuführen sind auf den Anfang der Jungsteinzeit.
00:15:52: und da können dann wiederum Erkenntnisse aus der Genetik, die aus der Jungsteinzeit stammen uns helfen Therapien heute zu entwickeln.
00:16:02: Also da gibt es dann wieder Überschneidungen sogar zum zweiten Exzellenzklaster.
00:16:07: Wie ist der Mensch mit Naturkatastrophen umgegangen?
00:16:09: Beziehungsweise mit Klimaveränderung und solchen Dingen?
00:16:12: Hat er sie teilweise ausgelöst?
00:16:14: wie hat er darauf reagiert?
00:16:15: also das sind alles so Themen mit denen wir uns beschäftigen.
00:16:18: Aber der Transferschritt quasi zu sagen, was können wir davon auf die heutige Zeit anwenden oder was können als Erkenntnis gewinnen?
00:16:27: Vielleicht damit heute anfangen.
00:16:28: Der ist verpflichtend oder ist es einfach nur ein Teil davon?
00:16:32: weil häufig ist ja so es gibt Grundlagen Forschung da geht erstmal ganz grundsätzlich darum zu sagen So und so ist etwas ohne dass es explizit diesen Transfer geben muss.
00:16:46: Wie ist es bei euch?
00:16:47: Also grundsätzlich ist das erstmal Grundlagenforschung.
00:16:49: Und Ziel ist schon eine gewisse Übertragbarkeit oder auch Wissen für heute, nein anders ausgedrückte, wissen für die heutige Zeit verfügbar zu machen.
00:16:58: Also wie hat das in menschlichen Gesellschaften früher funktioniert gibt's ja bestimmte Kontinuitäten denen wir vielleicht immer noch ausgeliefert sind und wenn wir sie kennen Sie vielleicht für uns nutzbar machen können oder vielleicht bestimmte Fehler vermeiden können.
00:17:13: Es kann aber, oder es funktioniert aber zumindest noch nicht so dass wir sagen können also damals hat er so und so funktioniert.
00:17:19: Also müssen wir das heute so machen und dann haben wir keine Ungleichheit mehr.
00:17:23: Das wird nicht funktionieren weil A dafür die Datenlage von früher doch noch zu dünn ist.
00:17:29: dazu müsste man den Gesellschaften modellieren.
00:17:31: und diesen schönen Spruch Geschichte wiederholt sich nicht Aber sie reimt sich.
00:17:35: Haha!
00:17:36: Also es wird sich nicht eins zu eins von früher wiederholen.
00:17:40: Aber trotzdem kann man ja, wenn man bestimmte Prozesse oder bestimmte Dinge aus der Vergangenheit sieht.
00:17:48: Vielleicht trotzdem nutzen um Fehler oder als Argumentationshilfe in modernen Diskussionen zum Beispiel.
00:17:54: Was sind Indikatoren?
00:17:55: Genau!
00:17:56: Also keine Gebrauseinweisungen macht das und dann passiert das.
00:18:00: aber achte auf das und dass da weil das ist eine ein Kontinuum einer menschlichen Geschichte.
00:18:07: Wenn du das nicht beachtest dann wirst du garantiert Fehler machen.
00:18:09: so
00:18:10: Ja, das wird's glaub ich so nie geben.
00:18:12: Ich glaube da würde sich die Wissenschaft auch nie hinreißen lassen so etwas in die Richtung zu veröffentlichen weil es natürlich maximal anfächbar ist.
00:18:20: aber es ist natürlich schön so etwas herzuleiten weil ich glaube... Wir haben das in der ersten Folge kurz tuschiert.
00:18:28: Häufig haben die Leute, wenn sie Wissenschaft hören erst mal irgendwie ... Die klassischen Mindfächer im Kopf und geisteswissenschaftliche Fächer, da fehlt vielen Leuten so ein bisschen so... Und was macht man dann damit?
00:18:40: Also okay ihr lest viel oder ihr guckt euch das und dass an!
00:18:43: Aber was zur Hölle soll ich denn damit anfangen?
00:18:45: Das ist ja genau das, was du sagst.
00:18:47: Man kann schon schauen, was für Situationen gab es vor, weiß ich nicht wie vielen Jahren wir sind Leute da mit diesen Situationen umgegangen.
00:18:55: und was können wir eventuell mitnehmen?
00:18:57: Was kann man eben als Indikatoren irgendwie mit auf die heutige Zeit beziehen, wie kann man es eventuell besser machen ohne es wahrscheinlich wirklich besser zu machen.
00:19:07: Aber zumindest anders zu machen und nicht die gleichen Dinge immer und immer wieder zu
00:19:10: machen.".
00:19:11: Und alleine auch bestimmten Stereotypen halt dann gegenzutreten... Man hört das ja auch mal gerne wenn ... Das war so ein finsterer Mittelalter!
00:19:20: Das ist jetzt noch nicht mal zeitlich besonders weit zurück in unserem Kontext.
00:19:27: Aber da bin ich als Historiker oder ehemaliger Schichtstudent, würde ich auch sagen, das Mittelalter war eh ganz anders als ihr, dass euch das alle vorstellt und bei Debatten zum Beispiel um Diversität, die wir jetzt heutzutage haben... ...das hat es auch früher schon gegeben, und zwar bis zurück bis in die Steinzeit!
00:19:46: Und wenn man das halt nachweisen kann Wann nicht dieses Geschichtsbild von, mit Fällen begleiteten sehr primitiven Menschen die in Höhlen leben.
00:19:58: In der Steinzeit so weiter verbreitet, sagt das ja auch schon wieder ganz viel über menschliche Gesellschaften aus.
00:20:06: und das ist halt auch eine wichtige Aufgabe irgendwie zu zeigen dass bestimmte Dinge zum menschlichen Gesellschaft einfach dazugehören.
00:20:13: Zum Beispiel Diversität.
00:20:15: Dass Diversitätsgesellschaften vielleicht auch eine wertvolle Ressource sind Und das ist dann wieder ein Punkt, egal ob es jetzt eins zu eins passt auf heute.
00:20:24: Aber diese Tatsache an sich ist eine wertvolle Beitrag für heutige Debatten zum Beispiel.
00:20:30: Total
00:20:31: gerade wenn damit argumentiert wird früher was nicht so genau.
00:20:37: PMI vielleicht auch noch mal zum Anfang wenn.
00:20:41: du hast schon gesagt es ist ein Forschungsverbund zwingend notwendig, dass es interdisziplinär aufgestellt ist.
00:20:48: Und ich glaube das ist auch nochmal später interessant wenn wir uns eure Rolle in der Kommunikation angucken, das irgendwo zu händeln diese verschiedenen Fachbereiche die dann zusammen kommen.
00:20:59: WSPMI da aufgebaut?
00:21:01: Du hattest das in deinem kleinen Kivo-Teaser zumindest schon mal angerissen welche unterschiedlichen Bereiche da auf jeden Fall auf der Kivo mit vertreten sind.
00:21:10: Genau, das ist PMI.
00:21:12: Das hat ja schon ein bisschen gehört.
00:21:13: aber was steckt der dahinter?
00:21:15: Ich holte kurz ein bisschen außen gehen nochmal zur letzten Clusterphase zurück.
00:21:20: die ist ja Inflammation at Interfaces also Entzündungen an Grenzflächen.
00:21:25: da wollte man herausfinden wirklich es gibt ja überall im ganzen Körper ständig entzündungen.
00:21:29: aber warum eigentlich was passiert da?
00:21:31: welche Moleküle sind involviert sind das Gene sind dass Es ist die Umwelt.
00:21:36: Da ging's wirklich so darum die Entzünden zu verstehen Und dieses Verständnis oder was man da gelernt hat auch in der Grundlagenforschung, auch etwas getestet wurde wirklich an Patienten.
00:21:46: Das ist dann weitergetragen worden jetzt in den aktuellen Cluster PMI wo wir hier in der zweiten Phase sind.
00:21:54: und jetzt geht es stärker noch oder verstärkt darum die Rolle der Präzisionsmedizin in diesem Kontext zu verstehen.
00:22:04: also Es geht jetzt darum dass die Medizin an dem Punkt steht wo sie sagt, jeder Mensch ist individuell und wir müssen Krankheiten nicht so bekämpfen durchs Band durch.
00:22:17: Jeder kriegt dieselbe Therapie sondern wir müssen uns jeden einzelnen Patienten jede einzelne Patientin genau anschauen welche Gene hat sie was für Voraussetzungen hat sie?
00:22:27: warum bricht diese Krankheit bei ihr aus?
00:22:30: Und das wird jetzt in dieser Phase verstärkt gemacht.
00:22:34: also Präzisionsmedizin wirklich ganz spezifisch auf die chronischen Entzündungskrankheiten anzuwenden ist jetzt so der Fokus von dieser Förderphase.
00:22:45: Bei PMI ist es auch stark, dass Großgeräte und Strukturen sehr wichtig sind
00:22:53: im
00:22:53: Exzellenzklaster also nicht unbedingt die Forschungsgelder der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weil sie sind ganz oft auch Drittmittel finanziert noch zusätzlich sondern Das Geld, was in den Exzellenz-Cluster fließt ist vor allem auch stark auf wirklich die Strukturen gedacht.
00:23:13: Also dass die Menschen zusammenkommen, zusammen forschen können und einfach die besten möglichste Voraussetzungen haben an Großgeräten, Sequenziermaschinen usw.
00:23:23: und sofort genau umhalts zusammen diese Spitzenforschung zu betreiben.
00:23:28: Interdisziplinarität hat es wir schon angesprochen, das ist bei PMI natürlich auch so dass man verschiedene Forschungszweige hat.
00:23:35: Man hat die Mediziner, die wirklich auch in der Praxis tätig sind am UKSH in Kilo und Lübeck.
00:23:41: dann gibt natürlich die ganzen naturwissenschaftlichen Disziplinen wie Leute, die sich mit Genetik auseinandersetzen.
00:23:50: Leute, der das Mikrobiom als wichtigen Treiber für oder gegen eine entsündliche Krankheit sehen und das erforschen.
00:23:58: Also es gibt ich glaube zehn verschiedene Research and Technology Fields heißen sie wo Grundlagenforschung betrieben wird wird dann umklammert von zwei anderen Teilen bei PMI.
00:24:10: Das eine ist der Clinical Demonstrator, da geht man wirklich in die Praxis rein also from the bench to bedside.
00:24:18: Man schaut sich an was wurde in der Grundlagenforschung gelernt und kann man das auch schon anwenden?
00:24:22: Und dann gibt es noch den anderen Teil, der diese prä-klinischen Studien fördert.
00:24:27: Also man testet die Grundlagen Forschung nochmal bevor sie am Menschen getestet werden.
00:24:32: Das sind sozusagen die Strukturen der Rahmen von PMI.
00:24:36: Dazu muss man wahrscheinlich sagen, dass weiß ich auch nur wiederum aus einem anderen Projekt.
00:24:40: Wo es eben um Biomedizintechnik geht das natürlich gerade im medizinischen Bereich Sachen unheimlich lange dauern bevor sie dann aus der Forschung tatsächlich in die Anwendungen gehen weil es einfach gewisse Bestimmungen gibt, die ich glaube manchmal aus der forschung ein bisschen bejammert werden natürlich aber für die gesellschaft ganz, ganz wichtig sind.
00:25:01: Dass man eben sagt das kann jetzt nicht sofort die Erkenntnis auch unmittelbar am Menschen irgendwie ausprobiert werden sondern man muss halt schauen dass es erst irgendwie eine Studie eins gibt ne Studie zwei gibt oder wie auch immer und erst dann kommt es wirklich in die.
00:25:16: in die Anwendung aber ist natürlich ein ganz anderer Umstand sozusagen weil hier ganz viel noch dazwischen irgendwo wo stattfindet bevor man wirklich dann.
00:25:26: also man kann natürlich mit den Menschen schon vorher kommunizieren man kann die Gesellschaft schon vor vorab mit einbinden, aber theoretisch ihr könnt jederzeit einfach machen und ihr müsst dann seit so'n bisschen an gesellschaftliche Strukturen auch oder Vorgaben ja irgendwo gebunden wann man wie den nächsten Schritt einleiten kann.
00:25:46: Von den klinischen Forschung meinst du?
00:25:48: Ja natürlich!
00:25:49: Aber die Grundlagenforschung ist ja sowieso da, sie findet ja jederzeit statt und es ist ja auch so dass in den Kliniken gibt es hier auch diese ganzen Broad-Consent-Richtlinien heißen die, ich muss sie vielleicht noch mal nachschauen oder in den Show notes nochmal berichtigen falls das nicht stimmt.
00:26:04: Aber da geht es ja auch darum dass wenn man bei der UKSA zum Beispiel in Behandlung ist gibt man hier ganz oft seine Daten frei für die Forschung.
00:26:13: Man kann dann auch ein Formular unterschreiben wo man sagt
00:26:17: mit
00:26:18: Gewebe was entnommen wurde darf noch Wissenschaft betrieben werden und das wird halt auch verstärkt jetzt gefördert oder gewollt, dass das halt nochmal auch innerhalb von PMI natürlich genutzt werden kann.
00:26:32: Um diese Grundlagenforschung einfach noch mal schneller wirklich zu testen und dazu ist es natürlich ein total eine super wichtige Zusammenarbeit zwischen den Forschenden und der Klinik also bei PMI sehr stark verzahnt.
00:26:45: Ja glaube ich alleine dadurch, dass ihr jetzt im Wurding theoretisch nicht aber ihr seid ja in der dritten Phase zweimal davor und jetzt ganz neu sozusagen PMI.
00:26:56: Aber es gibt ja einfach unheimlich viele Daten schon, und es gibt wahrscheinlich von den Beginn quasi schon Dinge die jetzt de facto in der Anwendung getestet werden können wo man auch von der Zeit profitieren kann.
00:27:10: Ja spannend!
00:27:11: Jetzt überlege ich wie wir zwei so unterschiedliche Cluster gut miteinander verbinden weil das was ihr macht ist natürlich auf der einen Seite ganz ähnlich und ganz unterschiedlich.
00:27:23: Vielleicht fangen wir damit aber mal an.
00:27:25: In der letzten Folge haben wir uns ja mit der externen Wissenschaftskommunikation beschäftigt, die gucken wir uns heute im zweiten Schritt an.
00:27:33: Ihr müsst ja vor allen Dingen erst einmal das Cluster auch intern in der Kommunikation unterstützen.
00:27:39: Wie kann ich mir das jetzt vorstellen?
00:27:41: Was gehört dazu wenn ich gar keine Ahnung habe weil ich ja nur externe Wissenschaftskomunikations sozusagen mache?
00:27:48: Was ist da wichtig, worauf muss man achten?
00:27:50: Ich habe es natürlich schon ein bisschen angesprochen.
00:27:52: Interdisziplinäre Forschung birgt immer auch die Herausforderungen überhaupt erst mal – ich nenne das gerne – das gemeinsame Wörterbuch zu entwickeln.
00:28:00: also dass man erstmal schaut was Verstehen Materialwissenschaftlerinnen beispielsweise auf der einen Seite darunter?
00:28:08: und was brauchen dann aber vielleicht die ArchäologInnen, die bei den Ausgrabungen vor Ort sind wirklich für Equipment?
00:28:16: Also wenn man quasi das Verständnis auf beiden Seiten schafft.
00:28:19: Was kann denn daraus entstehen?
00:28:20: genauso natürlich bei dir auch.
00:28:22: also was brauchen vielleicht MedizinerInnen?
00:28:26: Und was können auf der anderen Seite technisch in irgendeiner Form vielleicht entstehen?
00:28:31: oder Also wenn da quasi dann ein gemeinsames Wörterbuch erschlossen wurde, wie befruchten kann die Forschung sein?
00:28:37: Ich glaube das ist höchstwahrscheinlich eine eurer Aufgaben auch.
00:28:41: Diese interdisziplinäre Forschung überhaupt mit... Nein.
00:28:44: Na, dann nicht?
00:28:46: Dann erzähl mal
00:28:49: was ihr macht!
00:28:49: Also dieses gemeinsame Werterbuch erstmal zu erstellen ist tatsächlich auch eine Aufgabe der Wissenschaftlerinnen selbst weil die brauchen das halt für ihre Forschung.
00:28:57: da sind wir glaube also zumindest ich gar nicht tief genug drin um da zu helfen und das können sie tatsächlich selbst und es läuft habe ich das Gefühl relativ gut.
00:29:09: Ich finde es immer wieder schön, wenn die dann mir selbst berichten wie überrascht sie sind also wie unterschiedlich Fachkulturen sind aber andererseits wie auf Befrugten, dass ist man sich plötzlich mal auf die anderen einlässt.
00:29:20: Also das ist tatsächlich so einen Prozess den kriege ich zwar mit Aber das ist doch was, was die Wissenschaft selbst macht.
00:29:27: erstmal Bei mir landet das dann halt erst wenn dabei sozusagen auf der wissenschaftlichen Ebene was rausgekommen ist oder im besten Fall, ich krieg's vorher mit.
00:29:34: Aber als Aufgabe sozusagen und dabei dann irgendwas entstanden ist zum Beispiel ein gemeinsames Projekt von Altfilologinnen und Geophysikerinnen.
00:29:43: Dann wird es auch spannend für die Außenkommunikation weil das ist halt auch wieder so'n Ding wo man vielleicht auch Leute abholt, die sich sonst immer nur in Büchern für Bücher interessiert haben, irgendwie altfilologische Themen oder eher technisch Affine und plötzlich haben wir diese beiden Fächer zusammen Und das ist, wie gesagt für die Außenkommunikation.
00:30:04: Also erst mal finde ich das total spannend.
00:30:06: und zweitens halt auch für externen um vielleicht auch Zielgruppen oder Interaktionsgruppen miteinander zu vernetzen, die vorher auf ein bestimmtes Thema gesetzt haben oder sich da vor allem für interessiert haben?
00:30:19: Ich glaube bei uns ist es also nicht jetzt wirklich dass ich die Rolle dieser Sprache habe, wiebei ... Ja, bei Boots.
00:30:28: Sondern ich glaube bei uns ist es ein wichtiger Punkt der jetzt nicht unbedingt intern ist aber auch nochmal anders als externe Wissenschaftskommunikation ist die Kommunikation mit Patienten-Patientinnen.
00:30:39: Die ist sehr wichtig dass die informiert werden also einerseits natürlich präventiv das sie ihr Verhalten, ihr Lifestyle und so weiter anpassen können um zum Beispiel entzündliche Erkrankungen abzubremsen, abzufedern.
00:30:53: Also das ist ein wichtiger Punkt aber auch um sie zu informieren wenn Sie einen Studienteil nehmen und zum Beispiel Gewebe gespendet haben was passiert damit?
00:31:03: also dass jetzt auch so ein großer großer Strategieteil in dem Antrag zu sagen wir möchten die Leute auch stärker mit einbinden die uns helfen mit ihren Proben die wollen wir auch gerne Stärke informieren.
00:31:15: Also das ist vielleicht noch mal so bei uns, bei PMI ein Zweig der Wissenschaftskommunikation.
00:31:21: Der nicht jetzt so standardmäßig ist oder nicht zu intern- oder extern passt?
00:31:26: Ja total!
00:31:27: Ich habe tatsächlich überlegt wozu ich es sehen würde.
00:31:30: wahrscheinlich würde ich es schon eher zu extern zählen aber
00:31:34: sind ja die Ärzte die mit den Patienten auch kommunizieren müssen.
00:31:38: also es ist sehr stark verzahnt
00:31:41: Aber total schön, weil ich glaube das ist immer noch ein Thema.
00:31:45: Jetzt an deinem Beispiel, dass es nicht unbedingt ultra viele Leute in unserer Gesellschaft gibt die an solchen Studien teilnehmen, weil viele häufig irgendwie... Also der Organspendeausweis beispielsweise wird ja maximal immer wieder beworben, weil man einfach sagt warum?
00:32:02: haben denen noch nicht so viele?
00:32:03: und was ist die Hemmschwelle genau, kann man das greifen.
00:32:07: Es ist einfach zu wenig Transparenz, zu wenig Aufklärung.
00:32:10: oder woran liegt es genau?
00:32:12: Und ich glaube, dass ist es häufig eben, dass die Leute nicht ausreichend mitgenommen werden und von daher wahrscheinlich auch auf der einen Seite total toll zu sagen, die jetzt hier sich bereit erklären an dieser Studie teilzunehmen.
00:32:25: Die wollen wir auch noch mehr miteinbinden, Wertschätzung irgendwo ja auch erhalten, dass sie quasi ganz, ganz nah nicht mit forschen können.
00:32:36: Aber vielleicht fühlt sich es trotzdem ein bisschen so an und auf der anderen Seite können diese Leute vermutlich im nächsten Schritt deutlich besser auch wieder ihrem Umfeld erzählen und erklären was passiert da eigentlich?
00:32:50: Und leute ist ja super cool!
00:32:51: Eigentlich bekommt ihr nicht mal mit wenn er so ein bisschen... Also weiß ich nicht, so'n bisschen Gewebe entnommen wird aber wenn das sich irgendwie anbietet macht doch auch mit.
00:32:59: Also gewebend nehmen das jetzt natürlich etwas ganz, ganz Extremes.
00:33:02: Was gibt ja zum Beispiel so eine ganz große Kohorte mit Stuhlproben wo das Mikrobiom analysiert wird und wo man danach halt weiß wer lebt eigentlich in einem drin?
00:33:13: Und das sind ja so viele, so viele Zellen und es gibt ja mehr oder gleichviele mikrobielle Zellen wie menschliche Zellen.
00:33:22: Und das ist total spannend und das weißt du dann, wenn du in dieser Studie teilgenommen hast.
00:33:25: Alles was du machen musst, ist eine Stuhlprobe abzugeben.
00:33:28: Also sehr einfach!
00:33:30: Da gibt es aber auch verschiedene Kohorten die aufgebaut wurden in den letzten Jahren wo PMI auch Zugriff drauf hat.
00:33:38: Es ist
00:33:39: noch mal etwas anderes als Organe zu spenden glaube ich oder Gewebe abzugeben weil das sind ja immer wirklich größere Eingriffe und diese anderen Kohoten sind ein bisschen niederschwellige.
00:33:48: Ja, das glaube
00:33:49: ich
00:33:50: auch.
00:33:50: Also ich dachte mir schon... Das Beispiel hinkt vielleicht mini mühe aber auf der anderen Seite darauf.
00:33:56: worauf ich ja hinaus wollte ist quasi einfach die Aufklärung und Transparenz an der Stelle Und ich glaube dass kann man wahrscheinlich Studien übergreifend machen Vielleicht ist daran teilzunehmen, als das andere und dass man bei dem einen nur eine Stunde drüber nachdenkt.
00:34:14: Und beim anderen vielleicht sich ein halbes Jahr Zeit lässt um überhaupt die Entscheidung für sich zu treffen.
00:34:20: Das kann ich schon nachvollziehen, dass es dann irgendwo an der Komplexität mit zusammenhängt.
00:34:25: Okay aber interne Kommunikation jetzt in dem Beispiel was du genannt hast würde mich natürlich jetzt interessieren unterstützt Du Dann die Medizinerinnen dabei im Kommunikationsansatz finden oder wie muss ich mir vorstellen, was ist deine Aufgabe in dem Moment?
00:34:45: Also es gibt einerseits Dinge natürlich, die im Antrag drinstehen.
00:34:48: Die entschieden worden sind vor meiner Zeit.
00:34:50: Da unterstütze ich natürlich so gut das geht diese... also bei uns ist ein großes Thema KI bin ich gespannt ob das bei Roots auch so ist um KI einfach vermehrt einzubinden zum Beispiel in der, genau dieser Patienten-Kommunikation auch.
00:35:05: Also dass da ein Avatar steht mit dem man sich unterhalten kann um über seine Laborwerte zum Beispiel zu sprechen.
00:35:12: also solche Ideen existieren aktuell und was meine Aufgabe dabei ist werde ich glaube ich noch herausfinden.
00:35:21: also wo ich da unterstützend tätig sein kann.
00:35:25: das werden wir sehen.
00:35:26: ja
00:35:27: Was mir aber natürlich auch wichtig ist, ist auch mir selber Gedanken darüber zu machen.
00:35:32: Auch mit den entsprechenden Ärztinnen und Wissenschaftlern.
00:35:35: was sind die Inhalte?
00:35:36: Wie können wir es denn kommunizieren?
00:35:37: Gibt's noch andere Wege?
00:35:38: gibt es neue Wege?
00:35:40: wie reichen wir die Leute mit KI reicht man doch nicht jeden.
00:35:43: also genau das ist so bei mir so die
00:35:47: Das klingt ja, was du jetzt sagst mit dem Avatar nach einer Art Entlastung ohnehin schon überlasteten Gesundheitssektor.
00:35:55: Da wiederum... Also KI ist ja generell ein sehr sensibles Thema.
00:35:58: Ich weiß gerade im Gesundheitssektor ist KI aber teilweise nicht wegzudenken.
00:36:05: oder zumindest KI unterstützte Systeme in der medizinischen Behandlung beispielsweise weil unser Gesundheitssystem so wie es jetzt gerade besteht einfach in den nächsten Jahren nicht mehr weiterbestehen wird.
00:36:16: Und ich glaube, da muss auch ganz viel Aufklärung passieren.
00:36:19: Damit die Leute überhaupt vielleicht so ein bisschen ... Die Berührungsängste dahinter auch wieder ein bisschen verlieren.
00:36:24: Da am Ende trotzdem ja MedizinerInnen die Finalentscheidungen in der Behandlung und Therapie treffen und keine KI?
00:36:32: Aber so klingt dieser Avatar nach so einer Art Erstbefragung wo kein Mensch mehr dastehen muss.
00:36:38: Ja genau oder man hat halt Daten und die lässt man sich erklären anstatt dass man selber verstehen muss, was bedeuten diese Daten.
00:36:47: Und eine KI ist ja brillant im Muster zu erkennen und hat ja ein riesiges Wissen.
00:36:52: also da macht es ja absolut auch Sinn so etwas, so eine Hilfe dann zu nutzen natürlich.
00:37:00: Jan Kommunikation.
00:37:02: Ich würde gerne glaube ich für mich noch ein bisschen mehr greifen vielleicht so ein bisschen... Also ihr könnt gerne aufeinander eingehen und ein bisschen sagen was das bei euch vielleicht anders als beim anderen.
00:37:13: aus der ersten Folge habe ich mitgenommen.
00:37:15: Ihr schreibt unheimlich viele Reste für Öffentlich-Hung.
00:37:19: Wenn ihr wenn irgendwelche Paper kommen oder irgendwie wissenschaftliche Neuigkeiten, dann ist es auf jeden Fall eine.
00:37:24: Eure Aufgaben selbstverständlich das auch zu kommunizieren.
00:37:27: Wie kann ich mir jetzt die Struktur aber im Kommunikationsapparat vorstellen?
00:37:32: Wo greift ihr und wo greift hier nicht?
00:37:35: du hast ja schon gesagt dass Wörterbuch im Buch erschließen das macht ihr nicht.
00:37:38: Das war vielleicht naiv von mir gedacht weil Aber das ist nur eine kleine Schwank, um das zu erklären.
00:37:46: Ich tatsächlich mal explizit für einen SFB ein Podcast- und Videoformat erstellt habe, dass nur dazu diente die unterschiedlichen Fachbereiche miteinander sprechen zu lassen, um neue Ansätze zu finden.
00:37:59: Und ich fand es gigantisch weil man wirklich in diesen Formaten ... Ah, das meinst du oder das brauchst du?
00:38:08: Da könnt ich mir das und das und dass und das vorstellen.
00:38:10: Und zwar für mich eine einmalige, also ein einmaliges Erlebnis, das so mitzuerleben was Du eben auch beschrieben hast.
00:38:18: wenn man dann diese Paper vielleicht liest und dann feststellt die haben sich gefunden aber alleine ist natürlich perfekt wenn es funktioniert genau.
00:38:27: Aber wo fangen Deine Aufgaben an?
00:38:30: In der Stelle intern kommt etwas auf dich zu und wo geht's nach extern weiter?
00:38:36: Also bei dieser klassischen Pressearbeit, sag ich jetzt mal.
00:38:40: Da ist das tatsächlich... Ich versuche zu verfolgen, wo es Publikationen gibt oder die Kolleginnen kommen von sich aus auf mich zu und sagen wie Susanne das schon beschrieben hat.
00:38:51: Morgen kommt großes Paper bei mir raus.
00:38:54: In idealer Fall sagen sie es drei Wochen vorher manchmal sagen Sie es auch im Nachhinein erst Und dann entwickeln wir einen Text dazu, also das ist diese ganz klassische Pressearbeit.
00:39:04: Das ist auch gar nicht so abgesehen jetzt davon dass natürlich man weiß die Wissenschaftler dann wissen wann sie Dinge bei Journals eingereicht haben und auch so eine gewisse Erfahrung vielleicht ob das was wird oder nicht.
00:39:16: aber so richtig planbar ist es auch immer nicht weil selbst paper die akzeptiert wurden ja denn von den journals irgendwann festgelegt werden wann die erscheinen und das manchmal auch Der Zufällig ist mein Eindruck.
00:39:31: Dann sind die schon längst angekündigt und dann lässt es doch noch Monate auf sich warten, und dann plötzlich erscheint das ohne dass uns... Da gibt's alle möglichen Fälle.
00:39:40: Das heißt da ist man auch ein bisschen von extern immer abhängig was passiert.
00:39:45: Andere Kommunikationsmaßnahmen wie zum Beispiel Veranstaltungen werden natürlich eher dann von mir beziehungsweise nicht nur für mich sondern auch von der Geschäftsstelle insgesamt geplant.
00:39:57: Das ist dann eher sozusagen, dass wir auf die Wissenschaft zugehen und sagen hier, denn wir haben jetzt Beispiel-Killerwoche nächste Woche.
00:40:04: Wir haben so unsere Tage, wir haben einen Slot zu füllen, du hast ein spannendes Thema, willst du nicht was da machen?
00:40:09: Also da ist es tatsächlich eher anders rum.
00:40:12: Ich habe auch den großen Vorteil, also das ich nicht ganz alleine bin.
00:40:18: Also erst mal haben wir noch eine relativ starke Grafikabteilung mit zwei Kollegen auch in der Geschäftsstelle, weil das klassische Archäologie so ist.
00:40:26: Dass da Grafik sind und sehr große Rolle spielt.
00:40:28: Die sind zwar für wissenschaftliche Publikationen zuständig aber unterstützen natürlich auch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und entwickeln eigene Projekte die dann sehr grafisch getrieben sind.
00:40:38: Wir haben zum Beispiel letztes Jahr ein Bildband rausgebracht, der halt die visuell ästhetische Variante der Wissenschaftskommunikation ist.
00:40:50: Das hat eine Grafikerin sehr stark vorangetrieben mit mehreren Kollegen aus der Wissenschaft zusammen.
00:40:57: und dann haben wir noch eine eigene Plattform, also die nennt sich jetzt Outreach and Dissemination Platform in dem Cluster mehrere Unterstützungseinheiten, die technischen Support liefern, die Datenmanagement und Data Science Support liefert für restlichen Kolleginnen und Kollegen.
00:41:15: Und eine Plattform, die sich halt um sowas wie Outreach kümmert.
00:41:20: Diese Plattform ist tatsächlich nicht für das tägliche Geschäft da.
00:41:24: Also so eine Pressemitteilung, das fällt in meiner Zuständigkeit.
00:41:28: Die Plattform soll Formate entwickeln, austesten und auch wissenschaftlich begleiten.
00:41:34: Wir hatten ein Beispiel zu nennen in der ersten Phase ein sehr großes Citizen Science-Projekt mit einer Bürgerausgrabungen.
00:41:41: also da hat ne ganze Gemeinde Ich weiß gar nicht, wie viele Teilnehmerinnen das am Ende waren.
00:41:45: Fast hundert glaube ich oder sogar über hundert Bürger und Bürgerinnen einer Gemeinde haben ganz viele Testgrabungen in ihrer Gemeinde durchgeführt um großflächig rauszufinden, wie alt diese ist weil das ging um Schienefeld in Holstein.
00:41:59: die ersten Spuren aber nur so wo ja die jetzigen Indizien dort drauf hin dass das möglicherweise seit neunhundert ungefähr besiedelt ist.
00:42:07: also damit wäre das die älteste durchgehend besiedelte Ortschaft in Schleswig-Holstein Und das sollte jetzt halt irgendwie überprüft werden durch so eine sehr Flächen, also über große Fläche.
00:42:19: Sehr viele Testgrabungen und das kann man halt... Das ist etwas was im wissenschaftlichen Alltag sehr schwer umzusetzen ist weil man da sehr viel Personal verbraucht.
00:42:27: und da gab es Bürgerinnen und Bürger die waren begeistert bei der Sache und haben gerne geholfen und gleichzeitig hatten sie auch noch Spaß und wir hatten Ergebnisse und genau und das ganze dann auch noch wissenschaftlich mit einer Befragung begleitet.
00:42:41: klassischer Fall, was die Outreach-Plattform gemacht hat.
00:42:46: Und wenn es dann so um Veranstaltungen geht wie Kieler Woche oder so, weil's da Überschneidung gibt, dann gibts eine Kooperation von der Plattform und mir und wir bereiten solche Sachen gemeinsam vor und überlegen uns, was wir machen können.
00:42:57: Über die Plattform läuft zum Beispiel auch das Archivelabor in der Kiela Forschungswerkstatt, die wir in der letzten Folge glaube ich schon mal erwähnt haben.
00:43:03: Das heißt, da gibt´s auch Expertise, wie man Dinge an jüngeres Publikum bringt, was wiederum bei Veranstaltung nutzen kann.
00:43:10: Also das heißt, es gibt einmal den Weg WissenschaftlerInnen treten auf dich zu.
00:43:16: Das wird bei euch ja sehr ähnlich sein und wollen etwas aktiv kommunizieren und entweder sagen sie macht es bitte oder wie können wir's machen?
00:43:26: Und dann gibt es aber auch noch zusätzlich den umgekehrten Weg dass du sagst Es gibt entweder Veranstaltung XY oder es gibt eine coole Formatidee.
00:43:34: was können wir an Themen gut nutzen?
00:43:37: Was passt da gut zu?
00:43:39: Ist das auch aktiv eine Aufgabe von euch beiden?
00:43:41: Also du hast jetzt ja betont, es gibt den Antrag.
00:43:45: im Antrag sind klare Ziele definiert.
00:43:47: Das heißt auch für die Kommunikation müssen verfolgt sein wie frei seid ihr darüber hinaus?
00:43:54: also ist Bestandteil auch weitere Kommunikationsansätze zu entwickeln.
00:43:59: oder ist es schon eher so dass man sagt das wurde hier einmal definiert daran halten wir uns und es gibt mehr oder weniger plus-minus null.
00:44:10: Wir können uns daran ein bisschen freiraum, aber das ist jetzt nicht explizit eine Aufgabe von uns die Kommunikationsstrategie weiterzuentwickeln?
00:44:20: Ich glaube beides so ein bisschen.
00:44:22: Man darf natürlich nicht aus den Augen verlieren, wofür wir gefördert werden und es sind ja auch... Es ist ja nicht nur die Patienten-Kommunikation bei mir sondern
00:44:31: auch
00:44:31: Schülerinnen und Schülern des IPNs integriert.
00:44:34: Es gibt eine starke Zusammenarbeit mit der Mothesius Kunsthochschule, weil PMI der starken Überzeugung ist dass auch durch Kunst natürlich total toll kommuniziert werden kann.
00:44:45: Durch Ausstellungen wenn man eine neue Perspektive einnimmt und so.
00:44:50: Also diese ganzen Linien sind definiert und ich finde die sind auch schon sehr breit gefächert.
00:44:57: Und ich finde alle drei total wichtig da zu unterstützen und die weiterzubringen.
00:45:05: Nichtsdestotrotz ist es jetzt auch so, dass ich erlebt habe in der kurzen Zeit, in der ich da bin das die Leitung sehr offen ist bei mir für neue Ideen.
00:45:14: also wenn ich als Expertin sage Ich hätte diese Idee man könnte eine bestimmte visuelle zum Beispiel Richtung gehen, die noch nicht im Antrag steht habe bis jetzt Positives erfahren.
00:45:26: Ich habe jetzt noch nichts umgesetzt natürlich, weil ich erst so kurz dabei bin aber... ...ich glaube, diese Verschränkung ist wieder das Wichtige, ne?
00:45:34: Also man hat eine Strategie die wurde ja gut überlegt mit vielen Leuten aus verschiedenen Perspektiven.
00:45:41: Die kann man auch nicht einfach kippen.
00:45:42: also wäre ja auch schade und nicht richtig glaub' ich.
00:45:45: Aber man kann on top vielleicht nochmal neue Sachen, man kann reagieren auf neue Medien Man kann reagierend auf neue Formate Wer weiß, was kommt.
00:45:53: Ist ja an sich auch ähnlich mit den Forschungsthemen selbst.
00:45:56: also klar gehe ich mit dem Ziel da rein dass die Forschung sich in die und die Richtung im Idealfall entwickeln.
00:46:03: Ich geh' mit denen und den Thesen rein aber was am Ende wirklich an Ergebnissen reinkommt das kann ich ja nur annehmen zu einem gewissen Prozentgrad und trotzdem kann es eine ganz andere Sachen herauskommen.
00:46:15: Und dann muss ich auch innerhalb dieser Förderzeit, dieses Förderzeittraums darauf reagieren.
00:46:19: und offensichtlich ist die Kommunikation Insofern daran anpassbar, dass man sagt okay wir haben uns kommunikativ diese Strategie gesetzt.
00:46:28: Die fahren wir erst mal aber es ist jetzt nichts in Stein gemeißeltes wovon wenn ich abrücken kann.
00:46:32: Ich finde dafür ist auch der Förderzeitraum natürlich so gigantisch lang Dass das einen unheimlich einschränken würde.
00:46:38: auf lange Sicht Wenn man sagt Es muss sehr sehr nah daran bleiben und darf nicht nochmal adjustiert werden Und wieder angepasst werden
00:46:47: Solche Anträge steht natürlich auch nicht drin, dass irgendwie am die Veranstaltung stattfindet.
00:46:53: Sondern das sind natürlich Ziele, die formuliert werden und Leitlinien sozusagen in denen dann die entsprechenden Einheiten also zum Beispiel bei uns diese Outreach-Plattformen sich Projekte überlegen kann, die dahin passen und auf das Ziel auch passen.
00:47:12: Und tatsächlich sind wir jetzt gerade für die zweite Phase auch noch in der Strategiefindung, weil wir haben Anfang des Jahres angefangen.
00:47:19: Dann gibt es natürlich auch noch Personalwechsel dadurch dass eine zweite Förderphase angefangen hat und Es gibt zwar diese Leitlinien, es gibt bestimmte Kernziele, die wir haben aber in diesem Rahmen ist halt viel möglich und genau, also bei uns läuft gerade der Strategieprozess dazu.
00:47:40: Wie kann ich mir denn vorstellen wie so eine grundsätzliche Kommunikationsstrategie aussieht?
00:47:44: Wir haben es in der letzten Folge als wir uns mit externer Wissenschaftskommunikation beschäftigt, haben wir auch schon gesagt Häufig ist Nachwuchsen-Thema, häufig ist Kommunikation in vielleicht Politik und Wirtschaftenthema.
00:47:57: Wie ist es bei euch gesetzt?
00:47:59: Also hat... Ist das so definiert, dass man sagt wir nehmen uns als Ziel in der Kommunikion, dass wir gerne mehr in Richtung Schulen machen wollen oder dass wir gern mehr da und da machen wollen.
00:48:08: Wir wollen weiß ich nicht mehr solche interaktiven Sachen machen wo man Sachen anfasst also wie... Susanne wie kann ich mir das vorstellen?
00:48:16: was Weißt du quasi, kommt definitiv auf dich zu?
00:48:20: Weil ihr das miteinander oder weil es da definiert ist.
00:48:23: Also im Antrag steht einfach verschiedene Gruppen die man ansprechen möchte.
00:48:27: Es gibt auch die Gruppe Stakeholder Politiker die man anschbrechen möchte, weil das wichtige Geldgeber sind teilweise.
00:48:35: Das Schulprojekt, da steht drin wir wollen in die Schule rein und in den Unterricht rein aber es steht nicht explizit drin wie oder mit welchem Thema.
00:48:44: Ist das Genetik, ist das Mikrobiom Das muss jetzt auch bei uns noch strategisch überlegt werden mit den entsprechenden Experten und Expertinnen.
00:48:54: Also ich muss jetzt einmal aussprechen, weil das lässt mich leider nicht los.
00:48:57: Ich hab die ganze Zeit Kopfkino, weil du ja sagst, dass du sehr viel visuell machst und es gibt ja richtig, richtig coole, so was wie Wimmelbücher beispielsweise.
00:49:04: Und ich die ganze zeit die Idee habe, wie man sowas wie eine Art Wimmelpuch zur Entzündung machen kann um sozusagen zu finden und zu suchen.
00:49:13: Jetzt hab ich's einmal ausgesprochen!
00:49:15: Kann ihr im Gedanken auf mich her schon ... Die ganzen Tage mit mir rumgetragen?
00:49:19: Um sie heute endlich aussprechen zu können... Ja, weil ist nämlich auch Wer zu Stuhlprom ja jetzt auch gesprochen haben und selbst da gibt es immer mehr Bücher im Hinblick zur Diversitätsförderung, dass man – ich weiß nicht ob ihr das kennt dieses Buch.
00:49:32: Jede Kacke ist anders oder irgendwie so?
00:49:34: Und dann der Wombart mit seinen Würfel.
00:49:36: Achso
00:49:36: doch
00:49:37: doch!
00:49:37: So ein
00:49:38: ähnliches Buch kenne ich euch.
00:49:41: Naja, das kurz an dieser Seite.
00:49:42: also seid ihr in einer kreativen Gestaltung zu den jeweiligen Zielgruppen noch total… Unvorgegeben, also ihr seid total offen und wahrscheinlich gibt es Formate die bestehen, die man weiter bespielen kann im Idealfall.
00:49:55: Aber da hast du quasi oder ihr beide ja eine gewisse Spielwiese so könnte man's nennen.
00:50:01: So wirkt er auch.
00:50:02: das ist ne Spielwiesse auch dass sich jetzt so anfühlt, dass man einfach sich kreativ austoben kann.
00:50:07: Also
00:50:07: für mich ist es auch super wichtig tatsächlich, dass ich so das machen kann.
00:50:11: Dass ich sagen kann, das ist mein Anreiz jetzt umzukommunizieren auch mal nicht nur aber auch mal den visuellen Weg zu gehen.
00:50:19: Für die Kieler Woche haben wir ein kleines Wimmelbild, dass man ausmalen kann!
00:50:25: Genau also aber das sind so kleine oder aktuell vielleicht noch... Das ist jetzt ein kleineres Nebenprojekt, aber ich glaube davon Um das aus der persönlichen Sicht zu sagen, wird der Beruf ja auch ... bleibt er attraktiv und spannend.
00:50:39: Man entwickelt sich weiter, man hat diesen Elan auch.
00:50:43: Wenn zugelassen wird, dass man sich diese persönlichen Projekte suchen kann und vorantreiben kann.
00:50:49: Also so ist es zumindest für mich.
00:50:52: Deswegen geh ich gerne zur Arbeit.
00:50:55: Ja?
00:50:55: Auf jeden Fall!
00:50:56: Irgendwie kommen immer neue Ideen rein.
00:50:59: Auch von außen werden dann dran getragen weil es ein neues Projekt gibt.
00:51:02: Da geben sich neue Möglichkeiten, das zu vermitteln als beim anderen Projekt.
00:51:07: Und dann hat man wieder Ideen und die Hälfte der Ideen kann man nur umsetzen weil einfach die Zeit nicht reicht.
00:51:12: aber das ist schon mal schön dass man die umsetzten kann.
00:51:15: ja also diese Freiheit ist glaube ich auch was den Job Wissenschaftskommunikation so attraktiv macht.
00:51:21: Diese Vielfalt bei allen Zwängen und bei allen Dingen die man bedienen muss.
00:51:25: und trotzdem hat man hier irgendwie noch so diese Kreativität wo ihr beide gerade Wimmelbilder, also das ist genau das was ich vorhin sagte.
00:51:33: Ich bin nicht alleine selbst, selbst wenn es nur um die Geschäftsstelle bei Roots geht haben wir ja noch die beiden Kollegen aus der Grafik, die sowas total mögen oder halt diesen Bildband entwickelt haben und da ist halt auch sehr viel Kreativität.
00:51:45: Die kommen beide von... Oder haben beide beim Othesios auch studiert.
00:51:51: Das heißt, da gibt's auch Verbindungen Und dann gibt es da auch Input, den ich nicht liefere.
00:51:55: Weil ich halt eher tatsächlich aus der Textschiene komme und das Ganze visuelle bin ich mir total dankbar dass ich da Kolleginnen habe die da ganz ein Ideen einbringen und das quasi wir uns super ergänzen mit Text-und Bild weil ich denen Teil nicht abdecken würde oder nicht ganz lange nicht so gut wie die beiden.
00:52:16: Ja, ich glaube wenn man dann quasi fantasieren darf oder kreatives Brainstorming machen kann.
00:52:23: Also ich empfinde das mit als die schönste Arbeit.
00:52:26: Das umzusetzen natürlich dann auch und zu sehen, dass es wirklich passiert oder die Reaktionen, wenn Leute das erste Mal keine Ahnung ... Das Wimmelbuch sich angucken oder den Erklärfilm oder sich dem Podcast anhören und darauf reagieren?
00:52:40: Das ist natürlich total schön.
00:52:42: aber ich persönlich dieses Fantasieren überlegen was könnte da noch mit reinspielen?
00:52:49: Letztes Jahr hatte ich irgendwann die Erkenntnis, dass viele eben anfangen wenn sie über Nachwuchsnachdenken bei der weiterführenden Schule eventuell auch noch Grundschule aber noch jünger schwierig.
00:53:01: Wie... wie erreiche ich die?
00:53:02: Und deshalb kam ich nämlich darauf weil ich beim Verband der Elektrotechnik gab es irgendwann die Idee Sie machen eine Pixiebuchreihe und aber als Vorlage.
00:53:11: also alle können sich diese Vorlage selbst drucken und dann in die Kindergärten oder wo auch immerhin verteilen.
00:53:18: Und das ist total interessant, weil da gibt es keine Ahnung.
00:53:22: eine Folge zum Blitz oder zum Gewitter oder wie auch immer zur... Zum Strom oder was auch immer.
00:53:29: Ich fand es süß, festzustellen wie das Leuten geht in so einer Kommunikationsposition die jetzt eben neue Aufgaben haben.
00:53:36: Die jetzt quasi mitbekommen haben.
00:53:37: wir möchten gerne schon deutlich früher Leute ansprechen.
00:53:40: also wir wollen in die Kindergärten gehen weil im Kindergarten sind immer noch fünfzig Prozent der Bücher mit klassischen Rollenbildern... nein mehr als fünfzig prozenter Bücher?
00:53:50: Achtzig Prozent bis neunzig würde ich sagen!
00:53:51: Mit klassischen Rollenbildern und klassischen Berufsbildern die auch noch an Geschlechter geknüpft sind und da müssen wir eigentlich schon dahin gehen um das aufzubrechen.
00:53:58: Das ist natürlich eine unheimlich schöne Arbeit, sich dafür etwas zu überlegen.
00:54:05: Jetzt ist ja ein Exzellenzklaster – wir haben es eingangs von dir gehört – immer noch unter dem Gesamtkonstrukt einer Universität anzutreffen.
00:54:16: und ich frage mich jetzt ob man euch beide als Minipresse-Stelle der Cluster im größeren Kontext einer Gesamtpresse Stelle der Uni sozusagen?
00:54:24: Also wie frei seid ihr da?
00:54:29: So ist man trotzdem, weil es eben ja nicht das Cluster an sich gibt.
00:54:34: Sondern das ist das Claster, dass an der CHU in Kooperation ist?
00:54:41: Was muss man da berücksichtigen strategisch bei der Kommunikation?
00:54:45: Also mein Chef würde ganz klar sagen Ja ich bin die Pressestelle von Roots!
00:54:51: Gibt es natürlich, also wir sind nicht losgelöst von der Uni.
00:54:54: Dass wir nur an der Uni sind stimmt auch nicht so ganz weil bei PMI ist das noch viel stärker, weil ihr mit UKSH und so weiter zusammenarbeitet.
00:55:02: aber selbst wir als relativ kleiner Cluster... haben natürlich externe Partner, also zum Beispiel das Leibniz-Zentrum für Archäologie ist bei uns mit drin.
00:55:11: Mit ihrem Standort in Schleswig vor allem, das Museum von Archäologie auf Schloss Gotthoff ist bei usm drinnen.
00:55:17: Also es gibt auch schon externa Partner, mit dem wir natürlich auch zusammenarbeiten müssen und die wir in der Kommunikation auch mit bedenken müssen.
00:55:24: wie gesagt das ist noch deutlich weniger als bei euch.
00:55:28: Und trotzdem sind wir an der Universität Kiel angesiedelt Und das heißt, wir haben auch gemeinsame Interessen mit der Uni Kiel und Wir tragen zu der Universität bei indem wir Mittel zur Führung stellen die letztendlich auch dazu dienen sollen hier Strukturen aufzubauen.
00:55:45: Die selbst wenn wir irgendwann nicht mehr Exzellenzklaster sind hier noch weiter tragen.
00:55:50: Das sieht man an dem ehemaligen Future Ocean Cluster also der Meeresforschungscluster hier so Strukturen wie zum Beispiel die Forschungswerkstatt etabliert hat aus dem Cluster heraus und die gibt es jetzt immer noch.
00:56:07: Und letztendlich arbeiten wir natürlich sehr eng auch dann mit der Kommunikation der Uni zusammen, man muss auch sagen sie lassen uns da relativ viel Freiheit kann man so sagen oder?
00:56:23: Wir haben tatsächlich relativ viel Freiheiten alles was Cluster angeht, selbst auch zu kommunizieren.
00:56:30: Ich weiß nicht ob das an allen Universitäten so ist.
00:56:32: also das muss ich sagen es finde ich sehr positiv dass die CRU-Presse Stelle uns da so viel frei halten lässt.
00:56:42: alles was natürlich die Uni betrifft stimmen wir mit der Presse Stelle ab ganz selbstverständlich und ja dann gibt's halt genug aus.
00:56:50: also da gibts jede Menge Austauschrunden abgesehen, also von wöchentlichen bis zwei-wöchentlichen Treffen und zu roten zu bestimmten Themen.
00:57:00: Wo man sich halt austauscht, wo man Themen austausht, abstimmt.
00:57:03: Können wir was gemeinsam machen?
00:57:04: Es gibt auch einen Austausch zwischen den Forschungsschwerpunkten hier und den Clustern Also von den Kommunikatoren ob es vielleicht Themen gibt, wo es Überschneidungen gibt.
00:57:14: Der kleine Dienstweg ist natürlich auch mal gerne genommen weil wir uns alle kennen.
00:57:18: das heißt da ist auch immer schneller Kontakt, wenn man irgendwie was Gemeinsames hat.
00:57:23: Zum Beispiel jetzt irgendwelche Entzündungsthemen die wir gemeinsam kommunizieren weil da ein archäologischer Aspekt mit drin ist oder medizinischer bei uns.
00:57:32: also da gibt es schon eine enge Abstimmung.
00:57:34: Ja.
00:57:34: aber das heißt ihr seid nicht darauf angewiesen beispielsweise explizit CDU-Kommunikationsstrategie in eure Cluster-Strategie mit einfließen zu lassen.
00:57:46: Wobei ich mir auch nicht vorstellen kann, dass es jetzt ewig weit voneinander entfernt ist aber da seid ihr schon auch freier oder wahrscheinlich einfach nur als Ergänzung zu betrachten?
00:57:55: Oder wie würdest du
00:57:56: so als Pluspunkt vielleicht oder?
00:57:58: Dass dann noch zwei Clusters sind die exzellente Spitzenforschung machen und einfach nochmal so'n bisschen was umdrauf setzen?
00:58:03: glaube
00:58:07: Thema gerade an.
00:58:08: Also wenn es jetzt um das Thema Exzellenz-Universität geht, da sind wir natürlich in sehr enger Abstimmung mit der Pressestelle weil unsere Wissenschaftlerinnen haben die Grundlage dafür gelegt dass die Uni sich bewerben kann.
00:58:19: Natürlich spielen die Cluster dann bei der Bewerbung auch eine entsprechende Rolle genauso wie die Forschungsschwerpunkte und da muss es eine enge Abstimmung geben weil wir alle ein Interesse daran haben dass die Unikil auch insgesamt exzellent wird Klassisch spezifische Themen geht, wie zum Beispiel archäologisches Citizen Science Ausgrabungen.
00:58:39: Das ist einfach so ein spezielles Thema von Roots beziehungsweise den Instituten die bei uns mit drin sind.
00:58:46: das machen wir dann selbst.
00:58:47: also da hat ich glaube auch nicht dass die Uni da eine spezielle Strategie hat, die sie uns dann sozusagen aufslöpen könnte weil einfach die Themen nicht hat sondern die Themen.
00:58:55: denken wir dann ab und es wird denke ich mal bei Medizin ähnlich sein.
00:58:59: Also immer nach Thema entweder Sind das Clusterthemen, dann machen wir das?
00:59:04: Oder es sind halt uniübergreifende Themen.
00:59:07: Dann gibt's eine enge Abstimmung mit der zentralen Pressestelle und der zentalen Verwaltung oder dem Präsidium.
00:59:14: Ja!
00:59:15: Oder UKSH in meinem Fall.
00:59:16: Da ist ne starke Verbindung natürlich mit der Pressestell von der UKSH.
00:59:21: Zum Beispiel um zu sagen wer kommuniziert jetzt diese neue Forschungsergebnisse.
00:59:25: Ist das PMI oder ist die UKSH... Und da muss man sich eigentlich jedes Mal wieder neu so ein bisschen sortieren und sagen, wenn es jetzt eher patientenorientiert ist, macht das die UKSH.
00:59:36: Wenn's mehr Forschung basiert ist dann ist es PME zum Beispiel.
00:59:41: Ja, das heißt aber dass ja da dann nochmal nach unterschiedlicher Kommunikations-Expertise offensichtlich auch gegriffen wird.
00:59:48: Also die Pressestelle, die vielleicht näher an den Patientinnen dran ist, die übernimmt es eben dann weil sie vielleicht einen größeren Erfahrungswert haben schon ihre Kanäle haben, worüber Sie's eher machen können was ja aber in Zukunft total befruchtend sein kann wiederum für Konzepte, die du dann erstellst, weil da eben dieser Erfahrungswert mit der Patientin in Kommunikation schon... schon mehr da ist.
01:00:10: Ja,
01:00:10: das klingt ja... Also
01:00:11: vielleicht neuer Gänze und wir bauen natürlich auch auf Infrastruktur die uns dann wiederum die Uni für Kommunikationsverfügung stellt auf.
01:00:18: also zum Beispiel Auftritt auf der Kieler Woche wäre für uns nicht so problemlos zu machen wenn die Unipresse-Stelle nicht dieses Veranstaltungsgelände zur Verfügung stellen würde.
01:00:27: Das würden wir alleine wahrscheinlich nicht stemmen können als Cluster nicht.
01:00:31: So profitieren wir dann natürlich auch wieder von der Uni Und von der Infrastruktur, die sie zur Verfügung stellt Indem die uns halt dass das Forum zur Verfügung stellt, wo wir dann unsere Präsentation zeigen können.
01:00:44: Ja also ich meine am Ende ist es natürlich irgendwo selbsterklärend dass wenn ihr mehr als nur die Uni seid durch eben Partner das auch die Kommunikation davon losgelöster sein muss.
01:00:54: Das ist das irgendwo erfordert, was ja die... Also jetzt könnten wir auf der einen Seite Keck sagen gut dann habt ihr vielleicht mehr Freiheiten?
01:01:01: Auf der anderen Seite glaube ich macht es das Ganze auch komplexer weil ihr natürlich viel mehr Leute habt mit denen ihr in den Abstimmungsprozess gehen müsst bevor dann kommuniziert werden kann.
01:01:10: dass wäre jetzt wenn's nur die Pressestelle wäre vermutlich immer ein Tick schlanker zumindest in den Prozessen selbst.
01:01:17: also das heißt vielleicht hat man auf der eine Seite ne größere Spielwiese in den Kommunikationswegen, aber trotzdem irgendwo eben einen gewissen Mehraufwand der damit einhergeht.
01:01:29: Ich glaube, das Ding ist, dass vielen Leuten nicht ganz so klar ist wie diese Strukturen teilweise sind.
01:01:33: Also warum haben jetzt gewisse Forschungszusammenschlüsse noch ihre eigenen Presse-Sprecher und Sprecherinnen?
01:01:39: Warum haben das andere wieder gar nicht?
01:01:41: Und wie ist es jetzt nur CDU-Kommunikationen?
01:01:44: Und warum ist das dann darüber hinaus?
01:01:46: Wer entscheidet das am Ende eigentlich wirklich?
01:01:49: Wie du schon gesagt hast, es ist von Mal zu mal wieder neu zu betrachten und einfach extrem... Themen entscheidende Situation.
01:01:57: Was passt jetzt genau wie?
01:02:01: Und das hast du ja auch gesagt, immer wieder in den Kommunikationsaustausch gehen müsst
01:02:05: um
01:02:06: da eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten?
01:02:09: und ich bin mir sicher selbst dass gelingt eben auch nicht immer weil es so viele Themen sind die ihr ja irgendwo auf dem Schirm haben müsst.
01:02:15: Ja, einfach nur nicken.
01:02:16: Einfach nur ja genau so ist
01:02:18: das!
01:02:20: Ich finde wenn wir so Podcast folgen machen dann klingt vieles immer so nach dem Motto ich habe das ist so täglich Brot und eigentlich klappt alles super und alles tippitoppi und auch wie er es erzählt Wir können uns kreative Formate überlegen, großartig.
01:02:36: Klar wir haben an der einen oder anderen Stelle auch mal das Wort Finanzierung schon gehört.
01:02:40: also gewisse Dinge müssen überhaupt finanzierbar sein dass sie dann umgesetzt werden.
01:02:44: und ich glaube da sind ganz viele kreativen Ideen auch mal schnell wieder weg wenn sie nicht finanzierbar sind.
01:02:50: aber was sind so Sachen?
01:02:52: wo ihr sagt gerade im Hinblick auf Exzellenz klaster Kommunikation?
01:02:56: Das ist einfach herausfordernder oder das darf man nicht vergessen das muss sich auf dem Schirm behalten.
01:03:02: Das ist schon eine relevante Komponente.
01:03:05: Du bist ja jetzt quasi, ich will nicht sagen ins kalte Wasser aber du bist frisch.
01:03:09: dabei kann man sagen noch nicht so lange würdest du sagen euch habe da jetzt schon so zwei drei Sachen für mich erkannt wo ich einfach sage da bin ich jetzt sensibilisierter Da hab' ich nochmal ein ganz anderes Gefühl für wenn ich da an die Kommunikation rangehe.
01:03:25: Ja
01:03:25: also genau wie du sagst ganz frisch Ich habe ständig Angst, dass ich jemanden vergesse zu fragen.
01:03:33: Kann ich das so schreiben oder nicht?
01:03:34: Also ich hab jetzt schon, ich glaube so einigermaßen eine Routine entwickelt wie ich eine Pressemeldung schreibe, wie man die dann auch verteilt ist war mir auch nicht bewusst, wie kompliziert es ist.
01:03:45: also wenn man das Dokument dann fertig abgestimmt hat mit allen was ja manchmal von Tage bis zu Wochen dauern kann je nachdem wie schnell Leute reagieren.
01:03:53: aber hat man diese Pressemitteilung fertig dauert es mindestens noch Einen halben bis einen Tag, um das auf die Homepage mit Typotry zu stellen.
01:04:04: Um es dann zu versenden... Man muss so eine News in einer anderen Plattform wo man die ganzen Versender-Listen hat.
01:04:13: Dann gibt's noch mal ne zweite Plattform, wo das rein ist.
01:04:16: Also wie sagt man zäh fast schon dieser Prozess?
01:04:20: Man möchte eigentlich diese Meldung einfach raushauen und rausbrüllen und sagen toll wir haben was Neues.
01:04:26: Aber es ist sehr, sehr anstrengend das zu machen.
01:04:28: und ich glaube die ersten zwei Pressemitteilungen, die ich geschrieben habe.
01:04:32: Ich hab da zwei Leute gebraucht, die mir geholfen haben überhaupt das online zu stellen weil das so kompliziert war diese Homepage-Struktur zu durchblicken.
01:04:42: Also habe ich auf jeden Fall jetzt etwas Neues.
01:04:44: Ständig das Gefühl, okay, hab' ich jetzt solche wirklich auf Senden klicken?
01:04:49: Ich schick das jetzt an fünfhundert Leute aus Medien und Fernsehen und... ...ich drück jetzt einfach senden!
01:04:55: Also diese Momente habe ich definitiv in den letzten paar Monaten gehabt ja.
01:04:59: Man trägt natürlich eine unheimliche Verantwortung.
01:05:01: wenn eben so viele Leute hinter einem stehen für die man stellvertretend kommuniziert kann ich schon gut nachvollziehen.
01:05:09: Und ich glaube, auf der anderen Seite ist es ähnlich wie überall so ein Try-and-Fail.
01:05:14: Man muss das einfach mal machen und man kann nur kommunizieren... Also man kann quasi irgendwas erreichen wenn man dann kommuniziert und wahrscheinlich ist die Angst davor dass irgendwie doch was vergessen wurde oder wir auch immer viel größer als am Ende.
01:05:31: Also es gibt ja keine Konsequenz davon.
01:05:32: Ja, voll!
01:05:33: Man macht halt
01:05:33: Fehler und dann hat man halt irgendwas mal vergessen.
01:05:36: Und dann
01:05:36: ist es so... Dann macht man uns das nächste Mal nicht mehr.
01:05:39: Das
01:05:39: greift dir auch ein bisschen das auf von der letzten Folge, dass man Angst hat was zu fragen.
01:05:43: Ich meine wir sind hier alle Menschen und natürlich können wir nicht alles sofort perfekt auf die erste Minute und deswegen ... Es ist alles in Lernprozessen und man muss fragen.
01:05:53: Man lernt
01:05:55: Wenn man sich anguckt, wie viel Pressmitteilung die von anderen Akteuren verschickt werden.
01:05:59: Auch noch mit Korrekturen danach noch mal verschickt wird.
01:06:03: Aber ich hab auch immer dieses Sendefieber so.
01:06:05: Wenn ich jetzt auf Senden klicke, dann sehe in dem Moment den Fehler.
01:06:09: Ja,
01:06:09: absolut!
01:06:10: Jedes Mal wieder.
01:06:11: Ich glaube Text ist auch so unheimlich individuell.
01:06:14: also der eine ... wird es lesen und sagen, was für eine gigantische Pressemitteilung total auf den Punkt gebracht.
01:06:20: Vielleicht noch catchy geschrieben?
01:06:22: Toll!
01:06:23: Und die andere Person dies liest, die wird's halt nicht so sehen.
01:06:25: Ich glaub das kann einfach so viel mit Leuten machen
01:06:28: also... Aber es war Bildern glaube ich auch nicht anders.
01:06:30: Also da gibt´s ja auch Geschmäcker.
01:06:32: Ist das jetzt irgendwie aktuell oder ist das irgendwie veraltet vom Look her und so.
01:06:39: Man wird immer Leute haben, die sagen Ja, das ist aber nicht so doll.
01:06:44: Aber auch das ist ja dann ein Diskurs und eine Kontroverse.
01:06:47: Und man kann ja mit solchen Leuten diskutieren und überlegen, wie kann ich meinen Stil anpassen?
01:06:53: Dass er vielleicht auch gefälliger ist.
01:06:54: Vielleicht soll er es aber gar nicht sein!
01:06:58: Eine Diskussion.
01:06:59: Ich wollte
01:06:59: gerade
01:07:00: sagen, das
01:07:00: ist ja auch eine Strategie.
01:07:01: Also die einen sagen wir möchten möglichst nicht anecken und wir möchten einfach nur kommunizieren und andere entscheiden sich bewusst dafür was polarisierendes für sich zu wehren ob es jetzt der Look ist oder die Inhalte oder die Ausgestaltung weil sie eben sagen Hauptsache wir fallen dann auch endlich mal auf und Hauptsachen dass was wir kommuniziert wird denn auch gelesen.
01:07:20: also wie oft hört man inzwischen von weiß ich nicht wie vielen Unternehmen die sagen also wir haben hier irgendwie ein intern Newsletter.
01:07:26: aber sind wir mal ehrlich, ich glaub den ließt hier niemand mehr.
01:07:30: Was können wir denn da machen?
01:07:31: Dann sind es eben solche strategischen Entscheidungen in der Kommunikation die man dann einfach treffen muss und dann da seinen Weg mitfindet.
01:07:40: was sind denn jetzt?
01:07:41: abschließend also auch leider kommen wir hier bei dieser Folge so nach und nach zum ende.
01:07:46: ich finde das immer sehr schade weil Ich natürlich irgendwie denke, wir könnten noch so lange reden über kreative Ideen.
01:07:52: Wenn Sie aber den Bimmelbuch angefangen haben, gehen wir doch mal die Zielgruppe hoch!
01:07:55: Aber dann würden wir uns verlieren und wahrscheinlich auch einige unsere Zuhörer innen.
01:07:59: Deshalb finde ich es glaube ich ganz schön wenn wir nochmal so exemplarisch ein Projekt jeweils rausnehmen wo ihr sagt darauf freut ihr euch dass das jetzt ansteht oder dass es jetzt
01:08:12: vielleicht
01:08:13: kommen wird.
01:08:14: Das ist so.
01:08:16: weiß ich nicht, ob es ein Herzensprojekt sein muss unbedingt.
01:08:18: Aber du hast ja auf jeden Fall schon von der Outreach-Plattform gesprochen.
01:08:22: die gibt es ja nun schon.
01:08:24: was sind Sachen wo du sagst ihr seid auch gerade erst in der strategischen Klammer sozusagen.
01:08:29: also das ist noch sehr viel in der Schwebe.
01:08:32: aber gibt's schon etwas wo du sagt Da weiß ich, das kommt jetzt so in den nächsten ein zwei drei Jahren und da freue mich einfach total drauf.
01:08:39: Ich glaube es wird ist ein cooles Kommunikationsformat oder vielleicht auch einfach nur... Das ist eine coole Anforderung an mich.
01:08:46: Eine Challenge!
01:08:48: Da freue ich mich dass ich mich erstellen darf.
01:08:51: Ja Ich weiß ja, ob ich schon zu viel verraten darf.
01:08:54: Wir diskutieren tatsächlich in der Plattform gerade ein Podcast sind aber tatsächlich noch sehr früh in der Diskussion.
01:09:02: das heißt vielleicht wird das gar nichts.
01:09:04: die Form ist dann auch noch offen Aber es ist gerade eine Diskussion und ich hätte da Lust zu.
01:09:08: Das würde mich sehr freuen wenn das klappt Und wenn das auch irgendwie Wenn das funktionieren würde und wir mit etwas Werbung vielleicht auch Ein paar Leute dazu kriegen den zu hören.
01:09:17: aber wie gesagt das ist noch sehr Früh und deshalb will ich jetzt nicht so viel versprechen.
01:09:22: Streichen wir das auch wieder zu Gunsten von anderen Projekten, das müssen wir mal sehen.
01:09:26: Ansonsten freue ich mich jetzt erstmal tatsächlich Kieler Woche weil es zwar sehr viel Arbeit aber bringt jedes Mal auch total viel Spaß und dadurch dass es jetzt direkt vor der Tür steht ist das auch ein großer Teil meiner Zeit die ich im Moment darauf verwende.
01:09:40: Und ein zweites Projekt, das mir gerade so ein bisschen am Herzen liegt ist auch... Das war gar nicht mein Projekt.
01:09:46: Sondern es kam auch aus der Wissenschaft und deshalb freut mich das eigentlich umso mehr.
01:09:50: Und zwar hat eine Kollegin aus der Altphilologie wieder im Rahmen von Science Comes to Town also dieses Wissenschaftskommunikationsfestival was grade in Kiel läuft sich gedacht sie möchte etwas zu UDC machen weil im Juli, der neue Film von Christopher Nolan in die Kinos kommt.
01:10:06: Der hat die ODC verfilmt.
01:10:07: Blockbuster, Christopher Nolan, großer Hollywood.
01:10:09: Also das wird sicherlich viele Menschen interessieren.
01:10:12: also während diesen Filmen sehen und sie macht jetzt ein klingt es erstmal sehr langweilig einen Lesekreis zur ODC seit Anfang Januar.
01:10:20: Das sind nämlich genau auf hier und zwanzig Wochen jede Woche ein Kapitel der ODC und erklärt halt aus tatsächlich wissenschaftlicher alt-phylologischer Sicht Und in diesem Lesekreis und es wird dann halt im Juli, wenn der Film in die Kinos kommt auch noch eine Veranstaltung in Kooperation mit einem Kino hier in Kiel geben.
01:10:38: Da ich Kino auch sehr mag fand ich diese Idee super toll und habe das unheimlich gerne unterstützt und freue mich auf diese Veranstaltungen.
01:10:45: Ja, klingt sehr cool.
01:10:46: Klingt ja vorragend!
01:10:47: Ja
01:10:47: total... Ich finde es sowieso erstaunlich.
01:10:49: wir hatten ja hier Anna-Loi zu Gast und dann hatten wir ja noch mal eine Doktorandin aus Roots.
01:10:55: Fiona und Fiona macht.. ich weiß gar nicht ob sie das aktuell noch macht aber die haben Wissenschaftskommunikationen und Theater selbst ins Leben gerufen.
01:11:04: also sie haben sich einfach gedacht, ja sein Show schön und gut aber irgendwie fehlt da noch was und wir wollen deutlich kreativer sein und ich... Also das sind so Sachen.
01:11:12: Das löst in mir sofort so eine Mitäuphorie aus.
01:11:15: Wenn man quasi sieht, da brennen Leute für etwas was sie entwickelt haben und es ist vielleicht ihr Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit und trotzdem ist es Wissenschaft irgendwie.
01:11:25: also Sie können sich auch nicht ganz trennen davon.
01:11:28: das fand ich super cool.
01:11:29: das gibt's ja auch immer noch das Projekt Wie ist es bei dir?
01:11:33: Also, bei dir stelle ich mir das wirklich sofort.
01:11:35: Du kommst grad an und lernst super viele Leute kennen, findest deine ersten Prozesse, deine ersten täglichen Abläufe, so deine Routine ... Und darf's quasi auf die Spielwiese!
01:11:47: Absolut, genau so ist das eigentlich.
01:11:50: Genau die Spielwiese jetzt erstmal die Kieler Woche.
01:11:52: Wie freu ich mich auch tatsächlich?
01:11:54: Was ich aber auch mitgebracht habe aus meinem vorherigen Job und aus der Designagentur sind zwei Ideen, die ich auch schon gepitscht hab bei uns im Klasser.
01:12:06: Wer weiß ob das wirklich was wird... Die eine ist für hochkarätige Publikation den Graphical Abstract, der da ja mal isst So grafisch aufzuarbeiten hatte.
01:12:16: ich auch kurz erzählt in der letzten Folge, dass es wirklich ein tolles Poster ist was man sich ins Zimmer hängen möchte und daraus eine Serie zu machen über die nächsten Jahre.
01:12:25: Dass man visuell total ansprechende Poster sich aufhängen kann im Büro oder Zuhause hoffentlich alle überall wo Wissenschaftliche Inhalte visuell kommuniziert werden.
01:12:37: also das läuft jetzt an.
01:12:39: Da habe ich jetzt auch schon ein erstes Paper, was dann der Pilot sozusagen für dieses Poster sein wird.
01:12:45: Darauf freue ich mich enorm das denn auszuarbeiten und ein zweites tolles Format, was ich jetzt gelernt hab oder was die Erfahrung gezeigt hat in den letzten Jahren
01:12:55: ist
01:12:56: etwas, was man anfassen kann also wirklich ein haptisches Exponat damit die Leute überhaupt mit ihren Berührungen kommen wenn du etwas erzählen möchtest an verschiedenen Veranstaltungen.
01:13:08: Wir haben viele wirklich Exponate gemacht zum Beispiel für eine Segraswiese, wo man Sachen anfassen kann.
01:13:16: Man kann kleine Fische erkennen und so weiter.
01:13:18: Genauso etwas stelle ich mir vor für den Cluster, für PMI.
01:13:22: Und zwar als erstes Projekt wäre es ein Magen-Darmtrak der aber anders aussieht als sonst ist kein anatomisches Modell in Hautfarbe sondern er sieht ansprechend aus.
01:13:31: Er ist vielleicht bunt.
01:13:33: Man möchte den Anfassen halt vielleicht so eine Konsistenz wie ein Gummibärchen oder sowas.
01:13:37: Man möchte da rangehen und sich das anschauen, kann damit interagieren man kann ja vielleicht einen Würfel rausziehen, man lernt verschiedene Sachen über das Mikrobiom.
01:13:45: im besten Fall Vielleicht in einer späteren Phase kann man da noch einen digitalen Layer draufsetzen, also man kann mit AR oder VR natürlich dann auch nochmal mehr Informationen darauf projizieren.
01:13:57: Also ich zum Beispiel das Mikrobiom, Immunzellen, Informationen zu den Immunzentren.
01:14:01: Man kann immer spezifischer werden und kleinzeitiger werden um so auch Wissenschaft vielschichtig zu kommunizieren an verschiedene Leute Und das ist auch so ein Herzenswunsch von mir, ein Projekt Mal schauen, ob das kommt oder nicht.
01:14:16: Aber da bin ich jetzt dran, das ein bisschen weiter zu bringen im Cluster vielleicht auch dann in Kooperation mit der Mutesius Kunsthochschule die wir ja haben, die hoffentlich dann auch jetzt bald anfängt.
01:14:28: also... Das sind so meine zwei Herzensprojekte und alles andere.
01:14:32: genau ist so die Spielwiese und meine Routine, die ich jetzt gerade finde und hoffe dass sich nicht durch diese ganzen Projekte-und Herzensprojekten den das tägliche Geschäft verlieren.
01:14:41: Weil ich glaube, dass es auch so etwas jetzt über Neu dazu kommt... Dass man denkt, boah!
01:14:45: Man kann alles machen, man hat eine Spielwiese aber wahrscheinlich noch sehr schnell merkt okay, das Daily Business ist aber auch wirklich sehr, Zeitintensiv.
01:14:53: Also mal schauen, ich muss jetzt auch mal so diese Balance finden in den nächsten Monaten.
01:14:57: Aber zu deiner ersten Idee dachte ich es natürlich eine super schöne Möglichkeit, so einer Art vielleicht am Ende Posterbildband auch zu haben dass man sagt das sind hier sieben Jahre Cluster und wir haben hier mal unseren Poster-Bildband weiß ich nicht, ob man sagt eine schöne Erinnerung.
01:15:14: Aber auf jeden Fall eine extrem schöner Archivmöglichkeit die dann ja sehr visuell ansprechend ist.
01:15:20: und beim zweiten habe mich neulich mit einem Fraunhofer-Institut unterhalten und die haben die Probleme die alle irgendwo haben und haben auch gesagt Mensch uns fehlt irgendwie der Ansatz.
01:15:30: auch unsere jungen Forscherinnen die können das nicht so hundertprozentig erklären und sie haben sich auch an einer Designfirma unter anderem gewendet und haben gesagt selbst wenn wir jetzt irgendwie auf dem Messe stand sind wäre es total cool wenn wir so ein Minimum.
01:15:43: Also wenn man jetzt das gehört hat, was du gesagt hast, dachte ich sofort natürlich an irgendwie junge Schülerinnen beispielsweise die das total cool finden damit interagieren wollen.
01:15:53: Aber
01:15:53: das
01:15:54: muss es überhaupt gar nicht ausschließen dass ist eben auch für ganz andere Zielgruppen super interessant ist.
01:15:59: wenn man es dann sieht berührt weiß ich nicht fühlt.
01:16:04: Ich bringe auch immer gerne, ich weiss nicht ob ihr das kennt das Hygienemuseum in Dresden.
01:16:09: Ist's ein Geheimt?
01:16:10: Offensichtlich.
01:16:11: Ich glaube gar nicht unbedingt, aber die haben eine permanent Ausstellung für Kinder wo es um all unsere Sinne geht und ich fand das als Kind und als Jugendliche und als Erwachsene maximal überzeugend weil es genauso eben auch funktioniert.
01:16:27: man erlebt mit allen möglichen Sinnen die man selbst irgendwie damit reinbringt in ihrer Gestaltung alles zum Körper ist einfach ein richtig cooles Erlebnis.
01:16:39: Das ist ja auch der Witz, dass man viele Dinge, die man für Kinder eigentlich macht nachher auch ganz viel erwachsene Ansprechen.
01:16:44: also ich werde auf jeden Fall auch zu euch zum Stempeln kommen.
01:16:49: Sehr gut!
01:16:51: Das ist doch eine richtig schöner Bogen.
01:16:52: dann enden wir mit der Kiwo womit wir quasi angefangen haben und ich glaube können sogar euch heute nach der Folge in die Kiwo entlassen.
01:17:02: Das heißt, wer heute noch nicht stempeln war geht jetzt stempelt.
01:17:04: Auf jeden Fall wir freuen uns!
01:17:07: Vielen vielen Dank dass ihr zu Gast wart, Jan.
01:17:10: Du möchtest gerne noch was sagen?
01:17:11: Nee,
01:17:12: vielen dank das ich hier sein durfte.
01:17:14: Ja, doch.
01:17:16: Das ist ja immer so... selbst mit den Doktorandinnen die hier sind.
01:17:18: ich denke mir immer auf der einen Seite freue ich mich ihnen eine Bühne zu geben Mit ihrer Forschung und auf der anderen Seite weiß ich dass sie eben in ihrem trubeligen Alltag sich jetzt die Zeit genommen haben für zwei Stunden Podcast Für euch da draußen Und genauso es ist bei euch auch.
01:17:33: von daher vielen herzlichen Dank für die spannenden Arbeits.
01:17:36: Einblicke.
01:17:38: Sehr gerne!
01:17:38: Vielen Dank.
01:17:39: Dann gilt natürlich wie immer wenn ihr Fragen habt meldet euch sehr gerne bei Susanne und Jan oder beim Graduiertenzentrum.
01:17:47: Und das finde ich total schön, dass es jetzt tatsächlich unheimlich häufig passiert für alle unsere motivierten Doktorandinnen da draußen die noch nicht hier im Podcast zu Gast waren, unbedingt am Wissenschafts-Zertifikatsprogramm teilnehmen.
01:18:01: Ihr seid herzlich eingeladen, auch Teil dieses Podcast zu sein!
01:18:04: Ich glaube inzwischen sind es schon drei Doktorandinnen die hier bei uns im Podcast waren weil sie das einfach gehört haben und gesagt haben ich möchte auch Teil davon sein also sehr gerne.
01:18:15: da freuen wir uns natürlich drüber und bis dahin freut euch auf die nächste Folge.
01:18:20: da hören wir mehr zu einer Promotion in der Philosophie und zu der steilen These, das Umweltschutz und Reichtum im philosophischen Kontext eventuell die Welt verbessern.
01:18:38: Um es jetzt sehr plakativ mal hier als Tese rauszuhauen, freut euch also da drauf!
01:18:43: Und bis dahin, euch einen schönen Sommer!
01:18:46: Tschüss!
01:19:09: Let's Talk Science wurde Ihnen präsentiert vom Graduiertenzentrum der Christian Albrechts-Universität zu Kiel.
01:19:16: Host und Produktion von Living Studios Musik Klang & Klimper.
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