#34 Dr. Peter Haas: Wissenschaftskomminkateur*innen als Vorbilder und möglicherweise Identifikationspersonen

Shownotes

Als Geophysiker arbeitet Dr. Peter Haas viel am Computer. Doch Forschung bedeutet in seinem Fall nicht nur am Schreibtisch sitzen und zu programmieren, sondern auch, eigene Forschungsergebnisse mindestens fachintern international sichtbar zu machen. Zusätzlich zur Promotion hat Peter sich vorgenommen auch einem fachfremden Publikum mehr über Wissenschaft zu erzählen und beschloss, das Zertifikatsprogramm am Graduiertenzentrum mit dem Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation zu belegen. Dabei sind seine Erfahrungen im Schreibkurs oder auch bei Rent-a-Scientist für ihn prägende und bereichernde Momente gewesen. In dieser Zeit hatte Peter dann die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops und Konferenzen vier Kontinente zu besuchen. Doch wie ist es eigentlich, wenn man in einem fernen Land außerhalb Europas selbst einen Workshop organisiert und durchführt? Wie arbeiten dort Wissenschaftlerinnen und welche Rahmenbedingungen stehen ihnen zur Verfügung? Wie stehen Wissenschaft und die Kultur des Landes in Verbindung? Genau diese Perspektive wollte Peter forschungsinteressierten Menschen transparent in seinem Blog mitteilen und sich als Forscher hinter seiner Arbeit greifbarer machen. Ist das vielleicht auch ein erfolgreicher Weg für die Wissenschaftskommunikation? Aus Forscherinnen potentielle Identifikations- und Vorbildpersonen zu schaffen? Peter sagt selbst: „Für mich beinhaltet Wissenschaftskommunikation zwei Komponenten: eine außerhalb und eine innerhalb der Wissenschaft. Zum einen bedeutet Wissenschaftskommunikation, meine Forschung einem fachfremden Publikum vorzustellen und dabei angemessen auf die Bedürfnisse des Publikums einzugehen. Dabei geht es mir vor allem darum, Interesse für mein Fachgebiet zu entwickeln und vielleicht zukünftige Wissenschaftlerinnen für geowissenschaftliche Studiengänge zu begeistern. Zum anderen hilft es mir, meine Position als Wissenschaftler innerhalb der Forschung zu etablieren. Denn auch hier stellt sich die Frage: was möchte ich vermitteln und wen möchte ich damit erreichen? Das ist nicht nur hilfreich, um sich ein Netzwerk aus nationalen und internationalen Wissenschaftlerinnen aufzubauen. Sondern auch, um zukünftige Forschungsprojekte zu entwickeln und zu finanzieren.“

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